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Düren: Kommt nach dem dritten Gleis auch der Ringbus?

Düren : Kommt nach dem dritten Gleis auch der Ringbus?

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Henner Schmidt lässt nicht locker.

Am Montag erneuerte er die Forderung nach dem dritten Bahngleis zwischen Langerwehe und Düren sowie dem zusätzlichen Haltepunkt und einem Park&Ride-Platz in Derichsweiler, verbunden mit einem Ringbussystem.

Im Bedarfsplan des NVR (Nahverkehr Rheinland), dem Zweckverband des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS), sei das dritte Gleis vorgesehen. Bis zum Jahr 2015 soll der Plan umgesetzt werden. „Wir müssen frühzeitig mit der Planung beginnen”, sagte Schmidt. Die SPD hat sich bereits einige Gedanken gemacht. So könne der bis 2002 in Betrieb gewesene Überholbahnhof Derichsweiler zu einem Haltepunkt ausgebaut werden, in unmittelbarer Nähe haben die Sozialdemokraten drei potenzielle Plätze für den angedachten Park&Ride-Platz ausgemacht.

Zudem soll ein Ringbussystem her. „Im Grunde sind es sogar zwei, ein nördliches und ein südliches”, erläuterte der Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Düren-Nordwest, Paul-Ulrich Titz. Im Norden sollen demnach Echtz, Mariaweiler, Merken, Hoven und Birkesdorf mit Derichsweiler verbunden werden, im Süden sei ein ähnliches Modell geplant. Im Halbstundentakt sollen die Busse fahren.

„Die geplanten Änderungen würden einen großen Beitrag zur Entlastung der Innenstadt leisten und somit zur Verbesserung der Wohnqualität beitragen”, betonte Schmidt.

Die Machbarkeit der SPD-Ideen sollen nun Experten prüfen. Ulrich Titz und Henner Schmidt haben ihre Vorschläge der Dürener Kreisbahn (DKB) bereits unterbreitet. Laut Titz seien die Pläne „eine machbare Sache”.