Golzheim: KG „Mir hahle Pohl“: Erstes weibliches Dreigestirn

Golzheim: KG „Mir hahle Pohl“: Erstes weibliches Dreigestirn

Jecker geht’s nicht: Die KG „Mir hahle Pohl“ Golzheim feiert in dieser Session ihr 111-jähriges Bestehen. Wer glaubte, nach so langer Existenz könne es nichts Neues mehr geben, wurde eines Besseren belehrt.

Zunächst führte Präsident Ignaz Foerster ein Interview mit der „Schirmherrin Käthchen Pohl“. Der Schaufensterpuppe, die an Käthchen Jülich, eine Ikone des örtlichen Kinderkarnevals, erinnern sollte, lieh eine Dame im Hintergrund ihre Stimme für die launigen Antworten auf Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Golzheimer Karnevals.

Und dann gab es noch eine Premiere: Die Golzheimer proklamierten ihr erstes weibliches Dreigestirn. Prinzessin Erika I (Decker), Jungfrau Sabine I. (Rittlewski) und Bäuerin Maria I. (Blömer) sind in der KG seit langem in verschiedenen Funktionen tätig. Ihre Partner assistierten im bayerischen Outfit.

Ob es an diesem Dreigestirn oder am attraktiven Programm lag, ist nicht geklärt, auf jeden Fall waren die Eintrittskarten zur Jubiläumssitzung nach 20 Minuten verkauft. Die Besucher in der Schützenhalle sollten dies nicht bereuen, dafür sorgten die Golzheimer Garde mit Mariechen, Sängerin Marina Weingartz, die Sänger „De Pööhl“ und die Tanzgruppe „WIR“. Neben den „Roten Husaren“ Manheim begeisterten Jürgen B. Hausmann, Marita Köllner und die „Räuber“.

(kel)
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