Jakobwüllesheim: KG „Löstige Jonge“: Jakobwüllesheim steht Kopf

Jakobwüllesheim: KG „Löstige Jonge“: Jakobwüllesheim steht Kopf

Die Mädels der Kölner Band „Colör“ waren völlig aus dem Häuschen. „Na das nenn‘ ich mal eine Zugabe. Wie geil ist das denn?“, rief Frontfrau Ute Geller ins Mikrofon. Das Publikum war nicht mehr zu halten, als plötzlich das Dreigestirn der KG „Löstige Jonge“ aus Jakobwüllesheim zum Abschluss der großen Galasitzung den vier Sängerinnen die Show stahl.

Die Jecken machten dem Motto der Tollitäten „Mir stelle alles op de Kopp“ alle Ehre. Dabei hatten die Kölnerinnen diese Zugabe selbst vorgeschlagen. Bereits das Sessionslied von Prinzessin Gudrun I. (Schleicher), Bäuerin Tanja I. (Münch) und Jungfrau Gerd I. (Nöldgen) hatte zu Beginn der Veranstaltung im Festzelt in Jakobwüllesheim die Narren begeistert — in Kombination mit dem Gesang von „Colör“, die spontan mit einstimmten und sogar textsicher waren, gab es für die über 400 Besucher kein Halten mehr. „Die Sitzung war wie in jedem Jahr ein voller Erfolg“, lautete unterm Strich das Fazit der närrischen Gäste.

Zu Beginn begeisterten das vereinseigene Mariechen Nele Schulz und die große Garde die Menge. Wolfgang Trepper sorgte für die ersten Lachtränen, und der Auftritt der „Moonladys“, bei denen als Überraschung für die Tollitäten Präsidentin Melanie Hamacher und der erste Vorsitzende Andreas Kunde mittanzten, wird wohl in die Geschichte der „Löstige Jonge“ eingehen.

Weiter im Programm ging es mit „Die 3 Colonias“, „Harry und Achim“, „Die Schlebuscher“ und dem „Landmetzger“, bevor die „Jungen Trompeter“ die Zeltwände wackeln ließen. „Ihr seid unglaublich. Jakobwüllesheim, wir kommen wieder“, versprachen die „Filue“, bevor die Schautanzgruppe der KG, „Die Starlights“, für eine weitere Rakete an diesem Abend sorgte. Und auch die „Stars und Sternchen“, die ebenfalls ein Eigengewächs des Jakobwüllesheimer Karnevalsvereins sind, ließen sich ordentlich feiern.

(dama)
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