Düren: Keine Steuererhöhungen in Düren

Düren : Keine Steuererhöhungen in Düren

„Die Zeiten sind stürmisch“, begrüßte Stefan Weschke die Mitglieder des Finanzausschusses der Stadt Düren. Der Ausschussvorsitzende hatte dabei vermutlich nicht nur das Wetter im Blick. Es war die letzte von vier Sitzungen, auf denen die einzelnen Dezernate der Verwaltung ihre Budgetplanung für die kommenden Jahren vorgestellt hatten.

Eine Botschaft vorweg: Steuer- und Gebührenerhöhungen soll es in den kommenden zwei Jahren nicht geben. Verwaltung und Politik sind zudem davon überzeugt, den Haushaltsausgleich hinzubekommen. Damit hätte die Stadt nach Jahren im Nothaushalt wieder mehr finanziellen Gestaltungsspielraum.

Für einige Forderungen der Politik wie ein Mindeststandardmodell für die Betreuung an Offenen Ganztagsschulen (Kostenpunkt 388.000 Euro), zusätzliche Mitarbeiter für einen Ordnungs- und Sicherheitsdienst (150.000 Euro), die Finanzierung des Masterplans Innenstadt (200.000 Euro) und ein Handlungskonzept für die Nordstadt (200 000 Euro) muss die Politik noch eine Gegenfinanzierung finden. In der kommenden Woche gehen die Fraktionen in Klausur, eine Sondersitzung des Finanzausschusses findet am 17. Dezember statt. Am Donnerstag, 18. Dezember, soll der Doppelhaushalt dann im Rat beschlossen werden.

(sj)
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