Aachen/Düren: Keine neuen Erkenntnisse im Fall des Shisha-Bar-Betreibers

Aachen/Düren: Keine neuen Erkenntnisse im Fall des Shisha-Bar-Betreibers

Im Prozess gegen den 28-jährigen Shisha-Bar-Betreiber Seyhmus B. aus Düren wegen Zuhälterei begann Rechtsanwalt Christian Franz aus Eschweiler, die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu bezweifeln, die bereits bei der Polizei gegen seinen Mandanten ausgesagt hatten. B. soll seine Freundin zur Prostitution unter anderem in Übach-Palenberg gezwungen und mehrfach misshandelt haben.

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Insbesondere die Mutter des mutmaßlichen Opfers, der ehemaligen Lebensgefährtin von B., sah sich im Zeugenstand vehementen Anschuldigungen der Verteidigerbank ausgesetzt. Der Vorwurf: „Es gibt bei Ihnen Belastungstendenzen gegen meinen Mandanten“, sagte er in einem Ton, die den massiven Protest der Nebenklage herausforderte. Der Prozess wurde „zur Abkühlung der Gemüter“, so die Vorsitzende der 1. Großen Strafkammer, Regina Böhme, für eine knappe Stunde ausgesetzt, man nutzte dies für eine Mittagspause. Inhaltlich waren ansonsten keine neuen Erkenntnisse aus der Beweisaufnahme zu entnehmen, der Prozess wird am 16. September fortgesetzt.

(wos)