Düren: Karnevalsfeier vor dem Rathaus immer teurer

Düren: Karnevalsfeier vor dem Rathaus immer teurer

Nächstes Jahr wird es Weiberfastnacht (23. Februar) wieder eine große Veranstaltung für Jugendliche vor dem Dürener Rathaus geben. Das Feiern auf dem Kaiserplatz wird für die Stadt Düren allerdings immer teurer. Das Jugendamt hat 20.000 Euro veranschlagt, weil die Kosten für den Sanitätsdienst und für die Sicherheit immer weiter stiegen, wie Berthold Becker vom Jugendamt sagte.

Das Amt hat nur 6500 Euro im Budget, der Rest, also 13.500 Euro, müsste über Sponsoren aufgebracht werden. Die Stadt verfolgt seit Jahren das Konzept einer zentralen Feier vor dem Rathaus, für die kein Eintritt erhoben wird. Das soll auch so bleiben, hieß es im Jugendhilfeausschuss, damit die jungen Menschen nicht wie früher verstreut in der Stadt feiern.

Damals waren die Straßen in der Innenstadt oft übersät mit Glasscherben. Seit die zentrale Feier angeboten wird, hat sich die Lage deutlich entspannt. In der City herrscht ein Glasverbot. Harter Alkohol darf nicht ausgeschenkt werden. Sollte die Veranstaltung über 2017 hinaus angeboten werden, müsste es eine Aufstockung der Mittel geben, sagte Stadtjugendpfleger Berthold Becker.

(inla)
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