Binsfeld: Karneval in Scheune und Stall

Binsfeld: Karneval in Scheune und Stall

Getreu dem Motto „Auf dem Bauernhof“ verwandelte sich die Gaststätte Müller bei der Karnevalssitzung der SG „Germania“ in Scheune und Stallungen.

Die Sitzung, bei der die rund 50 Akteure und das Publikum gegenüber jedem und allem „super dollerand“ auftraten, wurde traditionell von eigenen Kräften gestaltet und bezog seine Themen weitgehend aus „Dörpsverzell“. „Karneval von de Leut für de Leut“ nannte das Mitorganisatorin Beate Steger-Nohr, die auch selbst als Frau Unterlicht auf der Bühne stand und Rat in Benimmfragen erteilte.

Vielbelachter Tanz

Die „Vier Stippeföttche“ veranschaulichten in einem vielbelachten Tanz zur bekannten Melodie die alte karnevalistische Erkenntnis, dass es sch…-egal ist „ob de Hohn bes oder Hahn“. Bei der Binsfelder Version von „Dinner for one“ agierten Miss Lisbett und Butler Hein.

Die imaginären Tischgäste waren Rainer Calmund, Marie-Luise Nikuta, Herbert Grönemeyer und der örtliche Ford-Händler Otto Schmitz.

Etwas fürs Auge boten die „Binsfelder Showgirls“, während Lukas und Sakia eine Rede mit Musik boten, und Julia und Giovanni als Al Bino und Rosina Sauer ein berühmtes Vorbild parodierten. Verdienten Beifall als Büttenredner bekam Frank Peter Ullrich als „Flaschensammler“.

Die Organisatoren um die Präsidenten Christoph Lennartz und Thomas Pelzer sowie den Sieberrat dankten den Aktiven, die neben den zahlreichen Programmpunkten auch das komplette Bühnenbild selbst erstellt haben. Ein besonderer Dank der SG „Germania“ ging an die Wirtsleute „ohne die diese Veranstaltung gar nicht möglich wäre.“

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