Karnevalsbilanz der Polizei: „Gewaltbereitschaft scheint zurückzugehen“

Karnevalsbilanz der Polizei : „Gewaltbereitschaft scheint zurückzugehen“

Fast 200 Mal musste die Polizei im Kreis Düren im Rahmen dies diesjährigen Karnevals ausrücken – diese Bilanz zog die Kreispolizeibehörde am Aschermittwoch.

Erfreulich sei, dass die Zahl der Körperverletzungen deutlich zurückgegangen sei. Waren es im vergangen Jahr noch 51 Delikte dieser Art, verzeichnet die Statistik in diesem Jahr noch 33 Vorfälle.

Zwar waren insgesamt kaum weniger Einsätze zu verzeichnen, nämlich drei weniger als im Vorjahr, „dafür scheint die Gewaltbereitschaft der Feiernden zurückzugehen“, wie es im Polizeibericht heißt.

Neben den rückläufigen Körperverletzungsdelikten seien 2019 auch nur noch acht Menschen in Gewahrsam genommen worden, im Vorjahr waren es noch 23. Passend dazu wurden auch deutlich weniger Platzverweise ausgesprochen: nur noch 17 nach 40 im Vorjahr.

Insgesamt zogen sich sechs Personen im Rahmen von Karnevalsveranstaltungen Verletzungen zu, während es 2018 noch 55 waren. Besonders positiv ist festzuhalten, dass es in diesem Jahr keine Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte gab. 2018 waren deswegen noch drei Strafanzeigen geschrieben worden.

Im Bereich Verkehr war die Entnahme von Blutproben an vier Fahrern zu verzeichnen, davon zwei wegen Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und zwei unter dem von Alkohol. Führerscheine mussten nicht einbehalten werden. Bei zwei Unfällen unter Einfluss von berauschenden Mitten wurden zwei Menschen leicht verletzt.