Hasenfeld: Kappensitzung der Hasenfelder Karnevalisten

Hasenfeld: Kappensitzung der Hasenfelder Karnevalisten

Hoch ging es her im Festzelt, als die KG „Torrausch“ Hasenfeld zur Kappensitzung eingeladen hatte. Mit Schwung führte Präsident Richard Boje durch ein kurzweiliges Programm, in dem sich besonders die einheimischen Karnevalisten hervortaten.

„Ejahl… typisch Torrausch“, so haben die Hasenfelder die diesjährige Session überschrieben. Als das Tambourcorps „Gut Klang“ aus Heimbach mit dem Elferrat und dem Sitzungspräsidenten einmarschierte, herrschte allgemeine Freude und Erleichterung: Das schön geschmückte Festzelt hatte dem unwetterartigen Sturm und Regen am Nachmittag standgehalten.

Boje dankte allen, die für die Sitzung im Vorfeld gearbeitet hatten. Stolz verkündete er, dass die KG „Torrausch“ nun die 21. Kappensitzung feierte. „Das hätte Ihnen manch einer nicht zugetraut“, meinte anerkennend die stellvertretende Bürgermeisterin Edith Cremer. Sie überbrachte die Grüße des erkrankten Bürgermeisters und fügte hinzu: „Hoffentlich ist er am Donnerstag wieder fit, wenn wir Weiber uns mit ihm treffen wollen!“

Aus Heimbach kam das Mädchendreigestirn der Kinderkarnevalsgemeinschaft (KKG). Bauer Carla I., Jungfrau Maren I. und Prinzessin Julia I. erwiesen sich als kesses, sing- und tanzfreudiges Herrschertrio. Die Große Garde der „Vlattener Jonge“ ließ anschließend die Bühnenbretter beben, und das Hasenfelder Mariechen Chenao Martin-Bié bekam viel Applaus für seine anmutige Darbietung.

Das „Quartett Durcheinander“, Hasenfelder Eigengewächse, stimmte „kölsche Leedscher“ an und brachte das Publikum prächtig in Stimmung. Eine neu gegründete „Torrausch“-Showtanzgruppe, trainiert von Alexandra Waider, nennt sich „Moneypenny“. Sie begeisterte mit heißen Tanzszenen aus dem Musical „Chicago“. Auch die „Silvergirls“ überraschten das Publikum mit einer perfekt einstudierten Nummer, und das Männerballett „Hackespitzehackezu“ riss die Närrinnen von den Stühlen.

(ale)
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