Düren: Jugendsport Wenau besiegt Tabellenführer Viktoria Köln

Düren: Jugendsport Wenau besiegt Tabellenführer Viktoria Köln

Siege mit jeweils einem Tor Unterschied vermelden der FC Düren-Niederau und Jugendsport Wenau aus der A-Junioren-Mittelrheinliga.

FC Düren-Niederau — SV Schlebusch 2:1 (1:1): Dass der Letzte (erst ein Saisonsieg), den der FCN mit den Leverkusenern empfing, sich nicht permanent konstruktiv am Spiel beteiligen, sondern eher tief stehen würde, das war abzusehen. Dennoch kamen die Gastgeber zeitig zu den ersten ziemlich aussichtsreichen Chancen, unter anderem zweimal nach einer Ecke. Nico Brauns 1:0 (7. Minute) schien nur der Anfang zu sein, aber die Niederauer bestachen nicht eben mit Treffsicherheit. In der 28. Minute zog dann eine Fehler-Kette in der FCN-Verteidigung bei einem der ersten Vorstöße des Gegners gleich das 1:1 nach sich.

Nach der Pause hätte allein John Ezomon, der ein sehr gutes Spiel machte, schnell wieder die Führung für die Niederauer besorgen können, aber die mussten sich gedulden, bis Ryusei Hae sich gut zehn Minuten vor dem Ende ein Herz fasste. Der Japaner schloss endlich auch einmal aus der Distanz ab, traf dabei den Ball so gut, dass er zum 2:1 im Tor landete, und sorgte somit dafür, dass die drei Punkte verdientermaßen im Dürener Vorort blieben.

Jugendsport Wenau — Viktoria Köln 3:2 (1:1): Vor drei, vier Wochen noch punktgleich mit den Abstiegsplätzen, hat sich die U19 des Jugendsports mit dem dritten Sieg ins Mittelfeld der Liga gehievt — und mit der Viktoria jetzt sogar den Tabellenführer geschlagen. Es war ein packendes Match in der HTG-Arena, bei dem die Gäste die spielerisch auffälligere Elf waren, es aber mit einem Gegner zu tun bekamen, der geschlossen auftrat und seine Chancen nutzte.

Yannik Schlömer brachte die Wenauer in der 15. Minute in Führung, die Viktoria, zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht sonderlich torgefährlich, glich nicht viel später nach einstudierter Ecke aber aus (27.).

Nachdem Torwart Jan Erberich zu Beginn des zweiten Abschnitts zweimal pariert und das 1:2 verhindert hatte, schloss wieder Schlömer in der 57. Minute einen Wenauer Konter auf der anderen Seite zum 2:1 ab. Zwar glich die Viktoria keine zehn Minuten später neuerlich zum 2:2 aus, aber den größeren „Punch“ hatte an diesem Tag einfach der JSW: Baris Aslan war es, der in der 87. Minute alleine auf den Kölner Keeper zulief, die Nerven behielt und jenes 3:2 markierte, das frenetisch bejubelt wurde.

(dma)
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