Düren: Jugendhilfeausschuss Düren: Beratung muss besser werden

Düren: Jugendhilfeausschuss Düren: Beratung muss besser werden

In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) Düren im Jugendheim St. Michael in Lendersdorf wurden die Teilnehmer auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise über die aktuelle Situation im Bereich der offenen Jugendarbeit informiert.

Anlass war der vor einem Jahr in Kraft getretene Jugendförderplan und die damit verbundenen Veränderungen in der Angebotsstruktur.

Die Jugendheimleiterinnen und -leiter sowie die „mobilen” Jugendarbeiter stellten ihre Arbeitsprojekte in Bild und Ton vor. Ungewöhnlich in der Form, aber ganz nah an der Realität war hierbei ein Sketch, der eine typische Situation aus dem Arbeitsfeld der mobilen Jugendarbeit darstellte. Hierfür gab es viel Applaus.

Neben dem Eindruck einer hohen Motivation der Jugendarbeiter und einer guten Teamarbeit in den jeweiligen Sozialräumen wurden aber auch Problemfelder deutlich. Arbeitsverdichtung, personelle Engpässe, ein verändertes Freizeitverhalten und soziale Nöte von Jugendlichen mache die Arbeit immer schwieriger.

Einig war man sich in der Einschätzung, dass die offene Jugendarbeit in der Jugendpolitik der Stadt einen hohen Stellenwert hat. Jugendarbeit sei wichtig, jedoch keineswegs überall willkommen. Häufig stehe sie in der Gefahr, als Ordnungskraft instrumentalisiert zu werden.

Der Vorsitzende des JHA, Thomas Floßdorf, sagte den Jugendarbeitern die Unterstützung des Jugendhilfeausschusses zu und stellte klar, dass die Wiederbesetzung der Stelle eines mobilen Jugendarbeiters für den Sozialraum Süd oberste Priorität habe.

Darüber hinaus soll die Bereitstellung von Fahrzeugen in den jeweiligen Sozialräumen geprüft und die Beratungssituation in der Jugendberufshilfe verbessert werden.

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