Mehr als 13 Millionen Euro: Jugendämter im Kreis bekommen Geld aus Kita-Rettungspaket

Mehr als 13 Millionen Euro : Jugendämter im Kreis bekommen Geld aus Kita-Rettungspaket

Die Jugendämter im Kreis Düren bekommen für die Kindergartenjahre 2017/2018 und 2018/2019 aus dem Kita-Rettungspaket sowie aus dem Übergangsgesetz für 2019 und 2020 insgesamt 13.562.115 Euro. Das teilen die drei Landtagsabgeordneten für den Kreis Düren Dr. Patricia Peill, Dr. Ralf Nolten (beide CDU) und Stefan Lenzen (FDP) mit.

Die NRW-Koalition aus CDU und FDP stärke seit Regierungsantritt 2017 konsequent die Kindergartenlandschaft in Nordrhein-Westfalen, heißt es in einer Presseerklärung. Das Kita-Rettungspaket und das Übergangsgesetz sollen helfen, die Kindertagesstätten bis zur bereits angelaufenen Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) finanziell abzusichern.

Das Kreisjugendamt Düren hat dabei 5.030.322 Euro für die Kita-Jahre 2017/2018 und 2018/2019 sowie 4.187.126 Euro für 2019/2020 erhalten. Das Jugendamt der Stadt Düren hat 2.399.612 Euro für 2017/2018 und 2018/2019 sowie 1.945.055 Euro für 2019/2020 bekommen.

„Es ist uns ein Herzensanliegen, dass die Kleinsten bei uns im Kreis Düren gut versorgt sind. Das gelingt aber nur, wenn die Rahmenbedingungen für qualitativ gute frühkindliche Bildung und Betreuung gesichert sind“, erklären Peill und Nolten. Mit den zusätzlichen Mitteln für die Träger sei die Qualität in den Kitas gesichert. Peill: „Die Erzieherinnen und Erzieher sind der wichtigste Faktor für gute Betreuung und frühkindliche Bildung. Mit dem Geld schaffen wir die Grundlage dafür, dass die qualifizierten Beschäftigten ihre Arbeit für die Kinder und Familien verlässlich fortsetzen können.“

FDP-Abgeordneter Michael Lenzen ergänzt: „Wir wissen, dass zahlreiche Kitas finanziell an der Belastungsgrenze arbeiten. Umso mehr freue ich mich über die Bereitstellung der zusätzlichen Mittel.“

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