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Theaterstück: Ist das Realität oder doch Fiktion?

Theaterstück : Ist das Realität oder doch Fiktion?

Juli Zeh ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Schriftstellerinnen, die in ihren Werken aktuelle brisante Themen anpackt und wachrütteln will.

In ihrem dritten Theaterstück „Good Morning, Boys and Girls“, das am 15. Januar um 10 Uhr im Haus der Stadt aufgeführt wird, verknüpft sie so geschickt Realität und Fiktion, dass es dem Zuschauer schwerfällt, die Wahrheit von Vorurteilen zu unterscheiden.

Jens, aka „Cold“, hat sich in seiner Fantasie seine 15 Minuten Ruhm bis ins kleinste Detail ausgemalt. Weil es vor ihm schon andere Amokläufer gab, muss seine Tat noch mehr Fassungslosigkeit hervorrufen als alles bisher Dagewesene. Er hört in seinem Kopf schon, wie seine Eltern Interviews geben, wie seine Mitschüler ihn als typischen Außenseiter beschreiben, wie sein Bild durch alle Medien geistern wird. Doch die Begegnung mit seiner Mitschülerin Susanne ändert alles. Nichts ist sicher, und noch nicht mal das ist sicher.

In einer Schulstadt wie Düren bietet das Theaterstück von Juli Zeh eine ganz große Chance für einen Theaterbesuch mit der ganzen Klasse, um anschließend gemeinsam darüber zu reden und zu diskutieren.

Schulklassen erhalten für das Theaterstück, das das Westfälische Landestheater auf die Bühne bringt und das vom Kultursekretariat NRW gefördert wird, Karten zum Sonderpreis von sieben Euro.

Karten gibt es im i-Punkt, Markt 6, 02421/25-2525, E-Mail: theaterkasse@dueren.de, www.theatertickets.dueren-kultur.de.