Düren: Irvan Brar „explodiert“ im Angriff der Powervolleys

Düren: Irvan Brar „explodiert“ im Angriff der Powervolleys

Neuzugang Nummer zwei beim Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren steht fest: Der kanadische Außenangreifer Irvan Brar wechselt nach Düren. „Er ist ein hoch interessanter Spieler“, sagt Trainer Stefan Falter. Brar ist 23 Jahre alt und mit 1,86 Meter für seine Position recht klein an Körpergröße.

„Aber das gleicht er mit seiner Athletik wieder aus“, berichtet Falter von den Ergebnissen des Video-Studiums. 3,51 Meter ist Brars gemessene Reichhöhe.

Wie schon im Fall des neuen Liberos Jordan Or hat auch Brar eine enge Verbindung zu Blair Bann, dem Dürener Abwehrchef der vergangenen fünf Jahre. Wie Bann war Brar Kapitän des Universitätsteams von British Columbia. Brar hat sein Team in der stärksten Liga Kanadas vor wenigen Wochen zur Meisterschaft geführt. Zudem gehört er seit drei Jahren dem erweiterten Kader der kanadischen Nationalmannschaft an.

„Ich bin schon lange mit Blair befreundet und verfolge seine Karriere sehr genau. Er ist eines meiner Vorbilder und spricht in den höchsten Tönen über Düren“, begründet Brar, warum ein Wechsel zu den SWD Powervolleys für ihn interessant war. Das Niveau in der Bundesliga sei hoch, die Menschen in Düren sehr freundlich — deswegen die Entscheidung für Düren. „Ihr kriegt mit ihm einen sehr versierten Annahmespieler, der im Angriff sehr explosiv ist. Ihm zuzuschauen ist sehr unterhaltsam“, sagt Bann über Brar.

Weil er Bann im Blick haben wollte, hat Irvan Brar Dürener Spiele im Internet verfolgt und somit ein gutes Bild von der Mannschaft und der Atmosphäre von den Heimspielen.

Als eigene Stärken bezeichnet der 23-Jährige seinen Aufschlag, seine Annahme und seine Abwehr. „Ich bin körperlich nicht der Größte. Aber es gibt Leute, die sagen, dass ich ziemlich hoch springe und das damit ausgleiche.“ Verabschieden müssen sich die Dürener Fans von zwei Spielern. Außenangreifer Karli Allik (Estland) und Hauptangreifer Edvards Buivids (Lettland) haben die Powervolleys verlassen.

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