Langerwehe: Internationales Flair: Konzertabend der „Metall-Bruderschaft“

Langerwehe: Internationales Flair: Konzertabend der „Metall-Bruderschaft“

Mit großer Vorfreude tummelten sich schon vor Einlass viele Metalfans vor dem Saal Behrendt in Schlich. Zum sechsten Mal veranstalten Wilhelm Krath und Norbert Nengelken, gemeinsam mit der „Brotherhood of Metal“, kurz „B.O.M.“, ein Rockkonzert der besonderen Art.

Eindrucksvoll begann die Dürener Band „Individualverformer“ mit harten Klängen, die das Publikum sofort aufnahmen. Die Band beschreibt ihren Stil von „Post-Industrial-Space-Core“ bis „Progressive-Thrash-Rock“.

Danach enterte die Gruppe „Timecode“ aus Chile die Bühne. „Zu dem Kontakt mit der chilenischen Band kam es durch die Berliner Musiker, die gerade gemeinsam auf Tour sind“, erzählt Metalfan und Veranstalter Nengelken. „Wir freuen uns sehr über das internationale Flair, dass nicht nur durch die Künstler zustande kommt, sondern auch durch die vielen internationalen Gäste heute Abend“, sagte er.

Die Berliner Truppe „The Outside“ ist selbst ganz multikulturell durch ihre Bandmitglieder aus Chile, Deutschland und Israel beeinflusst. Mit ihrem stark vom Prog-rock beeinflussten Trash Metal und dessen wuchtigen, stampfenden Rhythmen übertrafen sie die Erwartungen der Metalfans in Schlich.

Die Band, die viel Bühnenerfahrung mit Tourneen in Europa, Russland, USA und Chile sammelte, eroberte mühelos das Publikum in dem Ortsteil von Langerwehe. Mit „The Gate“ aus Köln engagierte „B.O.M.“ ebenfalls erfahrene Künstler. Mit einem großen Spektrum, das vom klassischen Heavy und Speed Metal der 80er Jahre bis hin zu modernen Einflüssen des Trash Metals reicht, wurde auch dieser Bereich des Metals am Abend abgedeckt.

Die Vielfalt dieser Musik ist es auch, die die Veranstalter daran so fasziniert. Mit ihrer großen Leidenschaft für die Musik machten sie es wieder möglich, den Rockfans aus der Region bei freiem Eintritt einen unvergesslichen Abend zu bescheren.

(mh)
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