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Düren: Interessante Ideen vernetzen

Düren : Interessante Ideen vernetzen

„Alle Projekte sind förderungswürdig.” So die einhellige Meinung am Ende eines Projektforums, zu der die „Bürgerstiftung Düren” ins „Haus der Stadt” eingeladen hatte.

Welches der vorgestellten Projekte am Ende gefördert wird, entscheidet die Stiftung erst im März. „Es geht nicht nur darum, gute Ideen öffentlich zu machen, sondern auch, sie zu vernetzen”, betonte Dr. Gisela Hagenau, Vorsitzende der Stiftung.

Ein Projekt hat die Stiftung 60 Jahre nach der Zerstörung Dürens im Zweiten Weltkrieg selbst soeben in Angriff genommen: einen Dialog zwischen Jung und Alt. Schüler interviewen dabei ältere Menschen, die den Totalangriff auf Düren erlebt haben.

Fünf Schulen machen mit bei diesem Projekt: alle Dürener Gymnasien und die Anne-Frank-Gesamtschule.

Die Stadtbücherei ging an diesem Nachmittag mit zwei Projekten ins Rennen: „Mit Büchern groß werden”, lautet der Titel einer Veranstaltungsreihe. Geplant sind Nachmittagsveranstaltungen mit Kindern, Eltern und Großeltern. Das zweite Projekt bezieht sich auf neue Medien. Vorgesehen ist hierbei das Internet-Angebot „Dürener Schul- und Bildungsportal”. Beide Initiativen wurden von Brigitte Neumann-Wiegand vorgestellt.

Die Musikschule der Stadt Düren wurde vertreten von Konny Hanrath. Diese Schule plant ein Musical, das Kinder selbst entwerfen: „Hallo Kinder! Wir machen ein Musical, und Ihr könnt alle dabei sein.” Am 22. Januar um 16 Uhr findet eine Schnupperstunde statt.

Die Initiative „Düren zeigt Stärke” möchte das so erfolgreiche Projekt für Kinder mit dem „Pferdeflüsterer” alias Heinz Welz wiederholen. Das Ziel dieses Projekts besteht darin, mit Hilfe eines Pferdes das Bewusstsein für Natur und sich selbst zu wecken. Vorgestellt wurde das Projekt von Ursula Büssgen.

Das Jugendhilfezentrum des Sozialdienstes katholischer Frauen, vertreten durch Hanspeter Wellemsen, möchte zwei Projekte verwirklichen beziehungsweise weiterführen: die schulbezogene Jugendsozialarbeit zur Unterstützung bei schulischen Problemen und Entwicklung eines Konzeptes von Ganztags-Angeboten für Schulen.

Die „Bürgerstiftung Düren”, die sich am Gemeinwohl orientiert, wurde im vergangenen Jahr gegründet. Sie zählt inzwischen 73 Stifter. Wer Stifter werden möchte, kann es mit einem Mindestbeitrag von 500 Euro werden.