Düren: Inklusion durch Sport: BFW Düren nimmt an europaweitem Projekt teil

Düren: Inklusion durch Sport: BFW Düren nimmt an europaweitem Projekt teil

„Inklusion durch Sport von Menschen mit Sehschädigung“ titelte die Informationsveranstaltung, die das Berufsförderungswerk Düren (BFW) und das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport gGmbH (FIBS) veranstaltete.

Im Konferenzraum der BayArena in Leverkusen begrüßte die Geschäftsführerin des BFW Düren, Dr. Inge Jansen, 69 Gäste aus dem Bereich der Bildung und des Sports. Der Geschäftsführer des FIBS, Dr. Volker Anneken, moderierte die Veranstaltung und führte Referenten und Gäste durch das Programm mit Vorträgen und Interviews.

Hintergrund der Veranstaltung boten die erzielten Ergebnisse des Projektes „STAII VIT“. Dieses Projekt wird von der Europäische Union mit 144.000 Euro gefördert. Beteiligt waren auch Bildungseinrichtungen aus Bulgarien, Italien und Rumänien.

Ziel des Projektes war es, die Lebensqualität von blinden und sehbehinderten Menschen sowie deren Teilhabe in der Gesellschaft mit sportlichen Aktivitäten zu verbessern. In dem Projekt, das nach 24 Monaten im November enden wird, wurde vom FIBS ein Trainingskonzept für Trainer und Sportlehrer entwickelt, dass diese befähigt, sehgeschädigte Menschen zum Sport zu motivieren und zu trainieren. Insgesamt wurden in allen Partnerländern 33 Trainer ausgebildet.

Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen auf, dass in allen Partnerländern die Lebensqualität in diversen Lebensbereichen bei allen Teilnehmern gestiegen ist. Signifikant war dabei die Steigerung der Lebensqualität im sozialen Bereich. Damit beweise dieses Projekt deutlich, dass Sport ein wirksames und nachhaltiges Instrument zur Verbesserung der Integration sehgeschädigter Menschen sei, lautete der Tenor.

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