Düren: In zehn Minuten überzeugen: Acht Künstler bei „Kunst gegen Bares“

Düren: In zehn Minuten überzeugen: Acht Künstler bei „Kunst gegen Bares“

Vielfältige Comedy und Musik im „Komm“-Zentrum — acht Künstler traten auf, um den Titel des „Kapitalistenschweins“ zu erlangen. Das Konzept vom Format „Kunst gegen Bares“ ist schnell erklärt: Wie im Kölner Original, das 2007 ins Leben gerufen wurde, treten an einem Abend zwischen sechs und acht Künstler auf.

Dies können Comedians, Musiker, Zauberer oder "Slammer", die selbstgeschriebene Texte vortragen, sein. In jeweils zehn Minuten Auftrittszeit kann jeder sein Talent beweisen. Am Ende des Abends entscheidet das Publikum, wie viel Geld ihnen der Auftritt wert ist und damit auch wer als Gewinner die Bühne verlässt.

Denn jeder Künstler besitzt ein eigenes Sparschwein, das die Zuschauer mit ihrem Geld füttern. Ganz einfach: Der Künstler mit dem „dicksten“ Schwein holt den Titel. In Düren war es „Dad’s Phonkey“, der das Publikum am meisten von sich und seiner Kunst überzeugte.

Christian Padberg — so sein richtiger Name — präsentierte eine „solo-a-capella-loop“-Improvisation. Er zeichnet immer wieder seine Stimme auf, um sie im Anschluss abzuspielen. So erzeugt er den Klang von Instrumenten sowie Gesang und schafft einen besonderen musikalischen Sound.

„Kunst gegen Bares“ tourt durch die ganze Region und wird auch im Jahresfinale erfolgreiche „Schweine“ küren.

(mie)
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