Merode: Im Schlosspark trifft die Innovation auf die Tradition

Merode: Im Schlosspark trifft die Innovation auf die Tradition

Exquisites, Edles, Außergewöhnliches, aber auch erschwinglich Niveauvolles und Erstaunliches: Die Frühlingspromenade an Schloss Merode war ein gehobener Markt vielfältiger Gelegenheiten und ein Publikumsrenner.

Auf rund 20.000 schätzte der Mitgastgeber, Prinz Charles Adrien von Merode, die Besucherzahl. Er gab auch einen Einblick in das „Geheimrezept” für den Erfolg: die Förderung der Kunst - so profitiere der Förderverein Schloss Merode von dem Eintrittsgeld und habe weitere Möglichen zur Restaurierung des Kulturdenkmals.

Des Weiteren wird die Kunstmalerei gefördert. Künstler konnten sich mit einem Bild an einem Wettbewerb beteiligen, das das Szenario Frühlingspromenade festhielt und zum Abschluss von einer internationalen Jury bewertet wurde. Dem Sieger winkt als Preis eine Einzelausstellung mit Werkkatalog. Zudem wurde noch ein Publikumspreis vergeben.

Ein zweiter Grundstein sei die Kooperation vieler Vereine und Gruppen aus dem näheren Schlossumfeld gewesen, sagte der Prinz. Gleiches gelte nicht zuletzt für den Leitsatz der vier Schlosstage „Innovation trifft Tradition”.

Boten in den Salons des Schlosses Antiquitätenhändler aus den Beneluxstaaten wertvolle mittelalterliche Möbel und Kunstobjekte an, so fasziniert auf dem Rasen vor dem Weiher ein „Roboter-Rasenmäher”, der das Gras kurz hielt und auch selbstständig zur Ladestation fuhr.

Belgiens berühmtester Chocolatier verführte mit feinsten Produkten und ein Autobauer mit motorisierten Kutschen nach dem Motto „Luxus zur Langsamkeit”: von 20 PS angetrieben und mit Zügeln aus besonderem Material gesteuert sowie einprogrammierten Routen. Und Preisen, die man nicht aus der Portokasse bezahlt. Kostbare Weine standen gut gekühltem Bier gegenüber, Gourmetangebote neben der Bratwurst.

Die Qual der Wahl

Wie in Reih und Glied standen die Verkaufszelte der 115 Aussteller aufgebaut, passten in das Ambiente des Schlossparks. Freundliche Verkäufer machten das Stöbern zum Genuss.

Pausieren konnten die Besucher in der Frühlingssonne auf eigens gebauten Baumhäusern oder an modernen, ideenreichen Kaffeestopps. Dort ließen geruhsame Minuten verbringen, um zum Beispiel über die Qual der Wahl nachzudenken.

Mehr von Aachener Zeitung