Kelz: Im ehemaligen Stall geht die Post so richtig ab

Kelz: Im ehemaligen Stall geht die Post so richtig ab

Richtig gute Stimmung herrschte in der Dorfhalle in Kelz. Die KG „Fidele Jonge“ Kelz hatte zur Kostümsitzung eingeladen, und mehr als 300 Gäste waren der Einladung in den urigen Saal, bei dem es sich um einen ehemaligen Stall handelt, gefolgt.

Die Prinzengarde Zülpich marschierte als Eisbrecher des Abends mit Tänzerinnen und Trompetern auf, nachdem der Elferrat mit Präsident und Moderator Christoph Steffens die Bühne betreten hatte.

„Dä Bundeswehrsoldat“ (Hans-Peter Faßbender), der wie die anderen Akteure ebenfalls von „Hoppeditz“ Christin Jülich durch den Saal ins Rampenlicht geleitet wurde, sorgte für die ersten Lacher des Abends. Er berichtete von seinem Besuch beim „Pschüschiator“ und vom Unterschied zwischen Hirsch und Adler: „Zum Hirschen hat montags geschlossen und Zum Adler hat donnerstags zu.“ Zum ersten Mal in der Geschichte der „Fidele Jonge“ zog dann ein Dreigestirn in den Saal ein und warf Pralinchen und kleine Kuchen.

Prinz Mirko I. (Hockel), Jungfrau Sebi I. (Sebastian Hock) und Bauer Christian I. (Fuß) wurden von ihren Adjutanten Jakob Rotkopf, Christian Eisenbraun und Reiner Müller sowie vom Führer des Dreigestirns, Dieter Hockel, begleitet.

Das Trio bugsierte die Wunderkerzen schwenkenden Karnevalisten im Saal unter anderem mit dem Dreigestirn-Lied in den närrischen Himmel der fünften Jahreszeit. „Mir sin drei jonge Fente, echte Kelzer Ente...“, und alle sangen mit.

Als eigene Kräfte der KG traten die Garden und die „Neue Gruppe Frauen“, der auch ein Mann angehört, auf. Weiter sorgten die „Rurwürmer“, Bruce Kapusta, Fino, Volljaas und Musiker aus Kerkrade für Höhepunkte der gelungenen Sitzung.

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