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Merken: IG sammelt 2000 Unterschriften

Merken : IG sammelt 2000 Unterschriften

Großer Erfolg für die „Interessengemeinschaft für ein lebenswertes Merken”: Die IG, die sich gegen den so genannten „Indeschen Ozean, den geplanten Restsee im ausgekohlten Tagebau Inden II, ausspricht, hat im Ort über 2000 Unterschriften gesammelt.

Etwa zwei Drittel der erwachsenen Merkener Bevölkerung haben unterschrieben. „Wir haben mit rund 1000 Unterschriften gerechnet, allerdings waren die meisten Merkener so gut informiert, dass sie förmlich auf unsere Aktion gewartet”, berichtet IG-Sprecher Josef Bellartz. Und er urteilt selbstbewusst: „Dieses Ergebnis zeigt deutlich, wie Merken zu der RWE-Planung steht.”

Am Montag reisten IG-Vertreter zur Bezirksregierung Köln, um die Unterschriftenlisten persönlich zu überreichen.

Die Interessengemeinschaft hofft, mit dieser Aktion Einfluss auf die Entscheidungsträger nehmen zu können. Der Braunkohlenausschuss muss sämtliche Einwände nun bewerten und den daraus folgenden Beschluss begründen. Danach wird dessen Empfehlung dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Sie muss bis 2009 gefallen sein.

Unterstützung erfahren die Merkener unter anderem auch von der Stadt Düren, die mit ihrer grundsätzlichen Haltung den Restsee ebenfalls ablehnt.