Merken: IG Merken stellt Projekt fertig

Merken: IG Merken stellt Projekt fertig

Am Friedhof wurde jetzt der sogenannte „Wandertreffpunkt Merken” eingeweiht. Dieses Projekt wurde von Bürgern in der Interessengemeinschaft „Für ein lebenswertes Merken” im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes vor etwas mehr als einem Jahr vorgeschlagen und auf den Weg gebracht.

Nach der gemeinsamen Planung mit der Stadtverwaltung, dem Dürener Servicebetrieb und RWE Power konnte dieser nun fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben werden. Die RWE-eigene Fläche, die nun eine Sitzgelegenheit bietet, wird in Zukunft als Ausgangspunkt für das neu geplante Rad- und Wanderwegenetz um Merken dienen. Zudem umfasst sie eingegrünte, zusätzliche Parkplätze für die Friedhofsbesucher und einen Containerstellplatz.

Zur Feierstunde, die von RWE mit einem Zelt samt Bewirtung unterstützt wurde, konnte der IG-Vorsitzende Josef Bellartz neben rund 100 Bürgern den Leiter des Tagebau Inden, Dr. Stephan Strunk, und den Bürgermeister der Stadt Düren, Paul Larue, begrüßen. In seiner Ansprache bedankte Bellartz sich ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung durch die Mitglieder der IG, aber auch für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und RWE Power.

Tagebauchef Strunk sprach ebenfalls von einem sehr schönen und symbolträchtigen Projekt, bei dem er die einfache und problemlose Kommunikation und Zusammenarbeit bei der Planung und Umsetzung nach seinen Worten als sehr angenehm empfand. Er wisse um die leider nicht zu verhindernden Belastungen des Tagebaus, die in Zukunft auf die Merkener zukämen. Mit der Unterstützung solcher Maßnahmen könne RWE ein klein wenig zurückgeben.

Bürgermeister Larue merkte an, dass die IG Merken ihren Namen als „Interessengemeinschaft” wirklich verdiene, da sie seit vielen Jahren kontinuierlich daran arbeitet, die Lebensbedingungen in Merken zu verbessern. Hierzu zählte er weitere verschiedenen Projekte auf, wie zum Beispiel den Dorfentwicklungsplan, den Erhalt der Mehrzweckhalle und des Lehrschwimmbeckens, welche nur nach langer und intensiver Arbeit umgesetzt werden konnten. Er vertraue auch in Zukunft darauf, dass sicher noch viele Maßnahmen aus dem Dorfentwicklungsplan mit so einer engagierten Bürgerschaft umgesetzt werden können.

Im Anschluss wurde symbolisch der letzte Arbeitsschritt durchgeführt: Die Pflanzung der Dachplatane im Zentrum des Platzes. Mehr über die Projekte der IG Merken gibt es auf www.igmerken.de oder bei den öffentlichen Versammlungen des Vereins, an denen jeder Interessierte teilnehmen kann.