1. Lokales
  2. Düren
  3. Hürtgenwald

Unfall auf der Panoramastraße: Schwer verletzter Autofahrer erst nach Stunden gefunden

Unfall auf der Panoramastraße : Schwer verletzter Autofahrer erst nach Stunden gefunden

Wahrscheinlich erst nach mehreren Stunden ist ein bei einem Unfall schwer verletzter Autofahrer entdeckt und geborgen worden. Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen des Geschehens auf der Panoramastraße in der Eifel.

Der Notruf ging am Sonntagmorgen bei Polizei und Rettungsdienst ein: Zwei Radfahrer hatten an der von Nideggen-Schmidt nach Hürtgenwald-Vossenack führenden L218, der Panoramastraße, ein weit neben der Straße auf dem Dach liegendes Auto und einen offensichtlich schwer verletzten Mann entdeckt.

Den Einsatzkräften bot sich vor Ort ein dramatisches Unfallbild, das sich nach der Untersuchung der Spuren wie folgt darstellt. Der Mann war mit seinem Wagen offensichtlich von Schmidt nach Vossenack unterwegs gewesen und dabei im Verlauf einer scharfen Rechtskurve aus bislang noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto kollidierte mit einem Zaunpfahl, fuhr einen steilen Wiesenhang hinab und überschlug sich schließlich mehrfach. Gut 150 Meter von der L218 entfernt blieb es auf dem Dach liegen.

Wegen des abfallendem Geländes und des hohen Bewuches war das havarierte Auto für vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer offensichtlich nicht zu erkennen. Der erheblich verletzte Fahrer, ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in Nörvenich, konnte bislang nicht zum Unfallhergang befragt werden. Nach notärztlicher Erstversorgung musste er mit einem Rettungstransporthubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bewohner eines nahe gelegenen Hauses sagten später gegenüber der Polizei aus, dass sie am Vorabend gegen 23 Uhr Geräusche vernommen, das Auto aber in der Dunkelheit nicht gesehen hätten. Insofern geht die Polizei derzeit davon aus, dass sich der Unfall gut zehn Stunden vor seiner Entdeckung abgespielt haben könnte.

Die Ermittlungen zum exakten Unfallgeschehen dauern weiter an. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 02421/949-0 zu melden.

(pol/red)