Hürtgen: Hürtgener Wintermarkt nach wenigen Stunden „ausverkauft“

Hürtgen: Hürtgener Wintermarkt nach wenigen Stunden „ausverkauft“

Ein üppiges Angebot und ein großer Besucherandrang — das waren die Kennzeichen des 10. Hürtgener Wintermarktes am dritten Adventsonntag.

Dirk Lüder vom Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde bekannte nicht ohne Stolz: „Wir sind jedes Mal überwältigt von der Resonanz; das motiviert uns und die Vereine, die hier mitmachen.“ Drinnen und draußen gab es alles, was mit Winter zu tun hat: echte Tierfelle, praktische Geräte zum Schneeräumen, selbst gebaute Weihnachtskrippen, Holz- und Drechselarbeiten in schönster Ausführung, originelle Dekoration und eine gut sortierte Auswahl von gebrauchten Büchern. Natürlich fehlte nicht der Duft von Waffeln und Glühwein, von Crèpes und Reibekuchen oder Braten aus dem „Dutch Oven“.

Ursprünglich war der Wintermarkt aus der Idee entstanden, dass das Forstamt auf sich und Produkte aus dem Wald aufmerksam machen wollte. Dies sei voll und ganz gelungen, meinte Dirk Lüder; man müsse nur einen Blick in den Hofladen werfen, wo sich die Kunden dicht drängten, um Wildfleisch und Würste zu erwerben. „Ausverkauft“ hieß es nach wenigen Stunden.

Selbstgemachte Marmeladen

Draußen gab es gegrillte Wildwürste und „Wildgrubenbraten“, dazu ergänzend konnte man aus einem verlockenden Angebot von selbst gemachten Marmeladen und Säften wählen. „Die Ortsvereine und Privatpersonen bringen sich ein mit tollen Ideen“, berichtet Dirk Lüder, „mittlerweile dehnt sich unser Wintermarkt ein Stück die Straße hinauf aus bis zu unserem Nachbarn, dem Preussens Hof.“ Hier konnte man im urigen Ambiente Feinkost erstehen.

Während man von Stand zu Stand schlenderte, handgenähte Kindersachen bestaunte, vielleicht einen Weihnachtsbaum ergatterte, den unwiderstehlichen warmen Holunderlikör mit Sahnehäubchen schlürfte, durfte man der Musik lauschen: Die Volksmusikanten Vossenack spielten weihnachtliche Weisen, und das Jagdhornbläsercorps D’horn blies Jagdsignale.

Zum Schluss informierte Dirk Lüder, dass im nächsten Jahr nicht das Regionalforstamt den Wintermarkt veranstalten werde; das Ortskartell wolle als Organisator fungieren und sei zuversichtlich, einen geeigneten Platz gefunden zu haben — damit diese schöne Tradition, an der die Beteiligten wie die Besucher ihre Freude haben, weiterleben könne.