Heimbach: Höchst ungewöhnliches Konzert des Trios „Mizard“

Heimbach: Höchst ungewöhnliches Konzert des Trios „Mizard“

Damit hatte niemand gerechnet: Hausherr Pfarrer Christoph Ude und die Organisatoren der Veranstaltung, Jürgen Kött-Gärtner von der Galerie „treppauf-treppab“, und Ulrike Schwieren-Höger vom Verein „Die Jungen Alten“, konnten fast 100 Zuhörer zum Konzert des Trios „Mizard“ in der evangelischen Kirche Heimbach begrüßen.

Das Publikum wurde nicht enttäuscht. Laia Genc an der Orgel, Tenor Ulrich Cordes und Johannes Lemke an den Saxophonen zogen die Zuhörer schon mit den ersten Klängen in ihren Bann: Beinahe lautlos eröffnete Lemke mit innigen Tönen das Konzert und erzeugte damit Spannung, die von den Psalmtexten eindrucksvoll verstärkt wurde.

Tiefe Trauer, aber auch große Freude spiegeln sich in diesen Versen, ebenso wie die „Sehnsucht nach dem lebendigen Gott“, die Psalm 42 so intensiv beschreibt. Berührend auch das vertonte Gebet von Franz von Assissi: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens.“.

Was ganz zu Anfang der musikalischen Zusammenarbeit mit Improvisationen begann, hat das Jazz-Trio „Mizard“ zu beeindruckenden und eigenwilligen Kompositionen verarbeitet, die den uralten Texten einen ganz neuen Ausdruck geben.

Das Publikum bedankte sich für das ungewöhnliche Hörerlebnis mit lang anhaltendem Applaus.

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