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Kreuzau: Hochwasser: In Kreuzau ist wenig verbessert

Kreuzau : Hochwasser: In Kreuzau ist wenig verbessert

Mit Ironie, aber auch bissig hat sich der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreuzauer Gemeinderat, Ingo Eßer, an den Landesbetrieb Straßenbau und an den Wasserverband Eifel-Rur gewandt.

„Herzlichen Glückwunsch zum Jahrestag!”, schreibt der Christdemokrat an den Leiter der Niederlassung, Jürgen Jacobs, und an den WVER-Vorstand Wolfgang Firk.

Eßers Verärgerung hat ihren Grund: Gut ein Jahr nach den außergewöhnlichen Regenfällen, bei denen zwischen Boich, Drove, Üdingen und Kreuzau innerhalb von zwei Stunden 60 Liter pro Quadratmeter fielen, die beträchtliche Schäden auch an privatem Grund und Boden angerichtet hatten, wurde nicht viel getan, um bei weiteren starken Regenfällen Schäden zu verhindern.

Eßer hat da besonders neuralgische Punkte im Blick: „Zwar wurden damals östlich Drove die Oberflächenwässer durch die Vorfluter entlang der L249 aufgenommen, aber überall dort, wo die Vorfluter durch Verrohrung zwangsweise auf 50 Zentimeter verengt sind, trat das Wasser über. Hier ist Abhilfe von Nöten.”