Düren: Heißer Kampf beim Gilde-Cup

Düren: Heißer Kampf beim Gilde-Cup

Zwei Gilde-Cup-Sieger hatten es eilig, zwei mussten lange kämpfen, um jeweils im Champions-Tiebreak mit 10:6 zu triumphieren. Auf diese Kurzformel ließen sich die Finaltage beim knapp dreiwöchigen Turnier im Stadtpark bringen. Am schnellsten verabschiedete sich Seriensieger Jürgen von Ameln, der bei den Herren 50 das Finale am Donnerstag gegen Roland Schröder (PFSV Düren) mit 6:1, 6:1 gewann.

Der Routinier konnte am nächsten Tag bei der Siegerehrung nicht dabei sein, weil er in Amsterdam schon wieder im Einsatz war.

So konzentrierte sich am ersten Finaltag das Zuschauerinteresse auf die Herren 30, wo der Huchem-Stammelner Stefan Schlaugat und Martin Cornelius aus Lendersdorf ein hochkarätiges Match spielten. Shootingstar Cornelius gewann den hart umkämpften ersten Satz mit 7:6, um dann jedoch den zweiten mit 3:6 abzugeben. Also ging der Fight unter dem Beifall der begeisterten Zuschauer weiter. Ende siehe oben und Sieger Cornelius verbesserte sich bei diesem einen Turnier mal eben um fünf (!) Leistungsklassen.

Entscheidung im Tiebreak

Ähnlich spektakulär ging es freitags bei den Herren 60 zu, wo Arno Schiffers aus Jülich nach dem 6:1 im ersten Satz einem sicheren Sieg entgegenzusteuern schien. Doch Philipp Sattler (DTV) machte seinem Ruf als Kämpfer wieder einmal alle Ehre und konterte mit 6:3. Auch im Tiebreak ging es bis zum 6:6 hin und her, ehe Schiffers drei tolle Punkte gelangen, die ihn am Ende zum Sieger machten.

Den Showdown lieferten dann im Finale der Herren 40 Oliver Bünten (DTV) und Gerd Finke (PFSV). Serienstadtmeister Bünten machte im ersten Satz kein Federlesens und gewann souverän mit 6:2. Im zweiten Satz schien Finke zunächst mehr entgegenzusetzen zu haben. Doch Mitte des Durchgangs zog Bünten noch einmal an und kam wieder zum 6:2.

„Nach dem Gilde-Cup ist vor dem Gilde-Cup“ resümierte der 2. Vorsitzende Günter Bäcker bei der Siegerehrung und blickte schon ein Jahr voraus. Er — wie auch Schirmherr Bürgermeister Paul Larue — dankten allen Helfern und Sponsoren, allen voran den Stadtwerken, für ihre Unterstützung.

Im Namen der Aktiven hob Philipp Sattler bei seinem Lob und Dank die wieder einmal sehr familiäre Atmosphäre bei der Gilde hervor.

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