Heimbach: Heimbacher Raubritter: Mit Horst und Sabine durch die Session

Heimbach: Heimbacher Raubritter: Mit Horst und Sabine durch die Session

„Eenmol Prinz ze sin!” So lautet der Titel eines Karnevalsklassikers. Bei Horst Küpper hat es ein wenig länger gedauert, bis dieser Wunsch in ihm reifte. Gleich ein Jahr dachte der Heimbacher darüber nach, die Narren seiner Stadt zu führen.

Seine Frau Sabine, ein waschechtes „Heimbacher Mädchen”, war da entschlussfreudiger. Sie wollte die Prinzessinnenwürde unbedingt. Und schließlich lenkte auch ihr Gatte ein. In der kommenden Session 2011/12 führen sie die Karnevalsgesellschaft „Raubritter” Heimbach an und regieren nun als Horst I. und Sabine I. die Heimbacher Jecken.

Schon bei ihrer Proklamation machten die beiden deutlich, dass sie großes Talent dazu haben: Hier ein Küsschen, da ein Küsschen; eine Rose als Geschenk hier, ein Tüte Naschkram dort. Und auch gesanglich sind die beiden topfit: Mit ihrem Lied über die Raubritter von Heimbach sangen sie sich schnell in die Herzen der Besucher im Haus des Gastes.

Unter dem Motto „Alles singt, tanzt und lacht - bei den Raubrittern wird durchgemacht” starteten sie in die anstehende Session. Und um die Familienpower an der Spitze der Narren perfekt zu machen, holte das Prinzenpaar Sohn Stefan als Prinzenführer mit ins Boot.

Proklamiert wurden die beiden von Evelyn Fleuth, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Heimbach. Trotz Proklamationspremiere übergab sie sicher das Zepter und erfüllte sich einen Kindheitstraum: „Ich wollte schon immer einen Prinzen bützen!” Im Anschluss folgte ein buntes Programm. Die befreundeten Karnevalsgesellschaften aus Müddersheim, Hasenfeld und Vlatten waren mit ihren Garden zu Gast; auch das Vlattener Männerballett tanzte für die Gäste.

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