Heimbach: Heimbacher Kinderkarnevalisten feiern den Start der neuen Session

Heimbach: Heimbacher Kinderkarnevalisten feiern den Start der neuen Session

Prinzessin Merle I. (Lauscher), Bäuerin Emma I. (Waider) und Jungfrau Celina I. (Schäfer) übernahmen die Geschäfte des Heimbacher Kinderdreigestirns. In ihren selbstgenähten Kostümen, auf denen jeweils das Heimbacher Wappen zu finden ist, tanzten sie über die Bühne der Grundschulaula. Sie erhielten von den gut 100 Anwesenden viel Applaus und verbreiteten ausgelassene Stimmung.

Die Kinderkarnevalsgemeinschaft (KKG) Heimbach ist federführend für diese Aktion. Vorsitzende der KKG ist Annette Breuer-Paulmann, sie führte auch resolut und unterhaltsam durch das Programm. Unterstützt wurde sie von Nachwuchsmoderator Luis Zeqja. Martina Wergen bekleidet das Amt der KKG-Geschäftsführerein. Wergen sagte: „Der KKG gehören rund 100 Mitglieder an, darunter befinden sich gut 70 Kinder.“ Das Motto des neuen närrischen Trifoliums lautet: „Im Heimbacher Kinderkarneval, mal ganz ehrlich, ist nicht nur das Mädchendreigestirn gefährlich.“

Bevor die neuen Tollitäten vorgestellt wurden, griff Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer zum Mikrofon. Er gab ein Heimatgedicht zum Besten mit dem Titel: „Heimisch, Du bes e Jeföhl.“ Anschließend ließ er seine Gesangsfähigkeiten erschallen.

Dann stellte der erste Bürger der kleinsten Stadt in Nordrhein-Westfalen die Tollitäten vor. Alle drei Mädels sind elf Jahre alt, alle besuchen das Gymnasium in Kreuzau und alle erblickten in Birkesdorf das Licht der Welt. Ihre Deftigkeit Emma I. stammt aus Blens, sie übernahm die Tanzleidenschaft ihrer Eltern. Weitere Hobbys sind die Jungfeuerwehr und das Lesen. Als Zeichen der Würde erhielt Emma vom Bürgermeister einen Dreschflegel.

Jungfrau Celina I. lebt ebenfalls in Blens, sie spielt gerne Tennis, etwa mit ihrem Vater Thomas Schäfer, dem Ortsvorsteher von Blens. Zudem tanzt sie gerne Ballett. Als Zeichen der Würde gab Peter Cremer ihr einen Handspiegel. Das Zepter erhielt dann die Chefin der Truppe, Merle I.. Sie lebt in Heimbach, sie spielt Tennis, turnt gerne und tanzt mit Leidenschaft. Peter Cremer stellte fest: „Merle übernahm das Karnevalsgen von ihren Eltern.“ Auf eine schwungvolle, frische Session dürfen sich die Heimbacher Jecken nun freuen.

(gkli)
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