Getötetes Kalb: Wahrscheinlich kein Wolfsriss in Heimbach

Getötetes Rinderkalb : Wahrscheinlich kein Wolfsriss in Heimbach

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) hat zwei gerissene Tiere für den Bereich der Rureifel binnen einer Woche gemeldet. Betroffen ist diesmal mit dem Stadtgebiet Heimbach auch der Kreis Düren, wo ein getötetes Rinderkalb am Dienstag gefunden worden ist

Fünf Tage vorher war ein Schaf im Bereich Monschau offensichtlich einem anderen Tier zum Opfer gefallen. Die beiden zuständigen Luchs- und Wolfsberater, Frank Bohlem (Kreis Düren) und Hermann Carl (Monschau/Simmerath), haben im Auftrag des Landesamtes DNA-Proben gesichert, um die Verursacher eindeutig nachzuweisen.

„Das wird jetzt vier bis sechs Wochen dauern, dann haben wir Klarheit“, sagte Frank Bohlem auf Anfrage zum jüngsten Fund. Aufgrund der Spurenlage geht der Experte nicht davon aus, dass das Kalb in Heimbach von einem Wolf gerissen worden ist. Es kämen auch andere Tiere, zum Beispiel große Hunde, in Betracht. Sicherheit liefern aber erst die Untersuchungsergebnisse.

Im Fall von Monschau könnte die Sachlage anders aussehen, schließlich wurde inzwischen der Nachweis geführt, dass zwei im Mai getötete Schafe in Mützenich von einem Wolf gerissen worden sind.

(-vpu-)
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