Düren: Heerweg: Bau der Ersatzbrücke verzögert sich bis Ende Mai

Düren : Heerweg: Bau der Ersatzbrücke verzögert sich bis Ende Mai

Der Bau der Behelfsbrücke über die Rurtalbahnstrecke Düren -Jülich am Heerweg verzögert sich weiter. Manfred Berger vom Tiefbauamt der Stadt Düren geht jetzt davon aus, dass die von vielen Pendlern zwischen Arnoldsweiler und dem Dürener Norden sowie den Kunden des nahen Verbrauchermarktes seit Monaten vermisste Bahnüberquerung nun bis Ende Mai wiederhergestellt werden kann.

Nachdem ein Schwertransport-Zug die Holzbrücke Anfang Oktober gerammt und irreparabel beschädigt hatte, meldete sich zunächst überhaupt kein Anbieter auf die Ausschreibung einer Behelfsbrücke bei der Stadt Düren. Auf dem Markt war alles vergriffen. Als dann doch eine Firma der Stadt eine Ersatzkonstruktion zur Miete anbot und Baudezernent Paul Zündorf im Stadtrat bereits eine Inbetriebnahme „vor Ostern“ ankündigte, stellte sich bei genauerem Hinsehen der Experten im Tiefbauamt heraus, dass die angebotene Brücke nur für Rad- und Fußgängerverkehr geeignet gewesen wäre, nicht aber für die Belastungen eines dauerhaften Pkw-Verkehrs (bis drei Tonnen).

Daraufhin musste ein neuer Anbieter gefunden werden, der Zeitplan war nicht mehr zu halten. Auf DZ-Anfrage erklärte Berger am Mittwoch, dass nun endlich sowohl der noch erforderliche Abriss von Teilen der alten Brücke wie auch die Lieferung und Montage der Ersatzbrücke beauftragt seien. Wenn nun auch noch die Rurtalbahn den Plänen zustimmt, könnte der Ersatzbau Ende Mai stehen. Bis dahin müssen Pendler vor allem im Berufsverkehr weiter mit Rückstaus auf dem Arnoldsweilerweg rechnen und die Kunden des Einkaufsmarktes über die Bränd-strömstraße ausweichen.

(ja)
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