Winden: Hat „Hahneköppen” ein juristisches Nachspiel?

Winden: Hat „Hahneköppen” ein juristisches Nachspiel?

Das „Hahneköppen” der Kirmesgesellschaft könnte ein juristisches Nachspiel haben.

Weil bei der Ermittlung der Hahnenkönigin die Bewerberinnen traditionell mit dem Säbel gegen den Hals eines echten Hahnes - er war zuvor von einem Tierarzt getötet worden - geschlagen hatten, hat der Tierschutzverein für den Kreis Düren Anzeige erstattet.

„Im Grundgesetz Artikel 20a ist der Schutz der Tiere verankert, im Tierschutzgesetz Paragraph 17 steht geschrieben, dass das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund strafbar ist”, erklärt Jürgen Plinz vom Tierschutzverein. „Weil für uns das Brauchtum kein Grund zum Töten eines Tieres ist, haben wir uns entschieden, Anzeige zu erstatten.”

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