Düren: Großpfarre St. Lukas aus der Taufe gehoben

Düren: Großpfarre St. Lukas aus der Taufe gehoben

Reich an Bildern und zeichenhaften Handlungen, die ebenso zum Verstand wie zu den Sinnen sprachen: Die Eucharistiefeier zur so genannten Erhebung, mit der die neue Großpfarre St. Lukas am Samstag ins Leben der Stadt trat, konnte auch Kritiker nicht unbeeindruckt lassen.

Hunderte von Gläubigen füllten die zentral gelegene Kirche St. Anna, als Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes, Hauptzelebrant der Eucharistiefeier, zusammen mit seinen Amtsbrüdern Josef Wolff, Hans-Otto von Danwitz sowie weiteren Priestern in das Gotteshaus einzog.

Das Eindrucksvollste aller Symbole war das neue Lukas-Lied, eine Teamarbeit von Kantor Hans-Josef Loevenich (Musik) und Ralph Loevenich (Text), das die Gottesdienst-Teilnehmer zusammen mit den vereinigten Chören der sechs an der Fusion beteiligten Pfarrgemeinden zum Abschluss der Eucharistiefeier als machtvolle Bekundung des Willens zum gemeinsamen Weg sangen. Eine starke Wirkung entfaltete aber auch, was Kinder stellvertretend für die Gläubigen von St. Anna, St. Marien, St. Josef, St. Bonifatius, St. Cyriakus und St. Antonius zeichenhaft während der Predigt von Diakon Hermann Schulz taten: Sie ließen Wasser aus sechs Krügen in einem Glasgefäß stellvertretend für alle 22300 Gläubigen zu einem neuen Ganzen zusammenfließen.

Offiziell wurde es, als Pfarrer von Danwitz in seiner Eigenschaft als Regionaldekan die offizielle Urkunde des Bischofs verlas.

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