Düren: „Going & GoJob“: Hohes Niveau macht die Arbeit der Jury schwer

Düren: „Going & GoJob“: Hohes Niveau macht die Arbeit der Jury schwer

Der Schülerwettbewerb „Going & GoJob“, initiiert und organisiert vom „Zentrum ANTalive der Städteregion Aachen und des Kreises Düren“, an dem Schüler der Sekundarstufe II etwa eine Woche lang teilgenommen haben, ist mit eindrucksvollen Abschlusspräsentationen in der Sparkasse Düren zu Ende gegangen.

Insgesamt hatten sich zehn Schulen beteiligt. „ANTalive“ steht für „Angewandte Naturwissenschaften und Technik live erleben“. Zur Führungsmannschaft von ANTalive gehören Ellen Stollenwerk, Theo Brauers und Brigitte Capune-Kitka.

Vom 15. Juni bis 22. Juni haben Schüler in kleinen, gemischten Teams in ausgewählten Unternehmen reale Projekte bearbeitet und an Problemlösungen gearbeitet. Die Teilnehmer mussten dann am Präsentationstag ihre Produkte, ihre eigenen Fertigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Eine fünfköpfige Jury überprüfte die Vorschläge, die in Wort, Bild und Modell an den Ständen in der Cafeteria der Dürener Sparkasse begutachtet wurden. Überprüfungskriterien waren Gestaltung und Kreativität, Überzeugungskraft, die Vorträge — waren sie frei oder abgelesen? —, die Fach- und Sozialkompetenz sowie natürlich der Gesamteindruck.

Brigitte Capune-Kitka, die nach den Begrüßungsworten von Sparkassenchefs Uwe Willner die Moderation übernahm, bemühte — ohne Namennennung — als Einleitung in die Präsentation einen berühmten Satz des griechischen Philosophen Sokrates (469 bis 399 vor Christus): „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll.“ (Zitat Ende) Die Worte des Weisheitslehrers charakterisieren vor weit mehr als zwei Jahrtausenden junge Menschen, wie sie auch gestern und vorgestern, heute und morgen von Zeitgenossen gesehen wurden und werden. Ein zeitloses Phänomen.

Theo Brauers, Mitorganisator des Projekts, vertrat die Gegenmeinung: „Dieses Projekt und die Ergebnisse, die wir heute hier sehen und hören, machen deutlich, dass unsere Jugend voll in Ordnung ist, voller Ideen ist und etwas schaffen will.“

Der Jury ist es sehr schwer gefallen, so war von den Mitgliedern zu hören, Entscheidungen zu treffen, denn eigentlich hätten alle Teams einen Preis verdient.

Zwei dritte Plätze wurden für die Teams ausgelobt, die bei GKD an einer „Filtrationsanlage zum Sortieren von Feinstaub“ und bei der Firma Seybold eine „Membrankonstruktion“ geplant und im Modell entworfen haben.

Den zweiten Platz ergatterte das Schülerteam, das sich beim „Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW“ mit dem Neubau einer Laborhalle beschäftigt hat, die im Institut für Werkstoffkunde an der RWTH Aachen eingerichtet werden könnte.

Die Goldmedaille aber errangen Robin Paar und Carsten Immenkamp von der Gesamtschule Niederzier-Merzenich, die bei der ATCOAT GmbH verschiedene Lacke auf Belastbarkeit und Haltbarkeit untersucht haben.

Die Begründung für den ersten Platz: Das Team hat den Sieg wegen der Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich zu verdanken.

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