Düren: Gnadenbild bis zum Muttergotteshäuschen geleitet

Düren: Gnadenbild bis zum Muttergotteshäuschen geleitet

Die Volksfrömmigkeit lebt - das haben die Dürener (und nicht nur sie) am Samstagabend eindrucksvoll bewiesen: Zu Hunderten reihten sie sich in die Prozession ein, die auf dem Vorplatz von St. Anna in der Innenstadt ihren Ausgang nahm und vor der Kirche St. Josef an der Ecke Pius-/Zülpicher Straße das Gnadenbild „Trösterin der Betrübten” zum Muttergotteshäuschen unweit der B56 geleitete.

Damit wurde zugleich die Wallfahrtssaison eröffnet, die in den kommenden Wochen von den Motorradfahrern bis zu den Kranken viele verschiedene Pilger in die Kreisstadt bringen wird.

Ein prominenter Gast bezeugte zudem besondere Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Düren: Der ehemalige Aachener Dompropst Dr. Herbert Hamanns hatte sich zu den Geistlichen der Stadt, darunter Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz sowie die Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes und Josef Wolff, gesellt und zog zusammen mit einer zahlenmäßig starken Abordnung der St.-Josef-Schützen nebst Fahne der Prozession voran.

Mit seiner Predigt bei der abschließenden Andacht in der Gnadenkapelle stimmte Dr. Hamanns zudem die Anwesenden auf das diesjährige Wallfahrtsmotto „Hör in dich hinein” ein.

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