Mehr als „nur“ ein Sportevent: Gesamtschule Niederzier/Merzenich beim Halbmarathon in Berlin

Mehr als „nur“ ein Sportevent : Gesamtschule Niederzier/Merzenich beim Halbmarathon in Berlin

Natürlich stand die sportliche Leistung an erster Stelle. Doch wie schon in den Vorjahren durften die Schüler der Gesamtschule Niederzier/Merzenich, die am Halbmarathon in Berlin teilnahmen, weitaus mehr von der Hauptstadt mitnehmen als „nur“ ein Sportevent.

25 Schüler machten sich in Begleitung der Koordinatoren Ulli Flohr und Philipp Schloderer sowie den Lehrern Alexandra Falcman, Kerstin Weber und Sophia Wunsch am frühen Samstag auf nach Berlin, um dort in einem schönen Hostel einzuchecken. Aufgrund einiger Verletzungen und Krankheiten konnten zwar am nächsten Morgen nur 16 Schüler starten, die übrigen Mitfahrer unterstützten sie aber nach Kräften. Bei besten Bedingungen starteten die Läufer gemeinsam mit 37.000 weiteren Athleten in der Nähe des Brandenburger Tors und ließen sich vom begeisterungsfähigen Publikum zu guten Leistungen anstacheln.

Allen voran Fabian Haße (1:43 Stunde) und natürlich Lehrer Philipp Schloderer (1:31) glänzten mit hervorragenden Zeiten, aber auch Niklas Müller und Julius Michels streiften die Zwei-Stunden-Grenze knapp. „Wir sind aber genauso stolz, dass alle Läufer das Ziel erreicht haben!“, meinte Ulli Flohr. Zur Belohnung ging es dann für alle Läufer zu einem gemeinsamen Mittagessen. Abends besuchte die Gruppe das Musical „Linie 1“ im Grips-Theater, einem Drama über Leben und Überleben in der Großstadt, über Hoffnung und Anpassung, Mut und Selbstbetrug, zum Lachen und Weinen, zum Träumen – und zum Nachdenken über sich selbst.

Auch der Abreisetag stand dann noch einmal im Zeichen ganzheitlicher Bildung, denn die Sportler besuchten die Ausstellung „Vom Wesen und Wert der Demokratie“ im Haus der politischen Bildung. Eine Spreerundfahrt bildete den krönenden Abschluss unter ein ereignisreiches Sportwochenende. „Die Gruppe hat hervorragend harmoniert!“, freute sich Philipp Schloderer, der die finanzielle Unterstützung des Fördervereins lobend herausstellte.