Hürtgen: Germania Binsfeld gelingt Befreiungsschlag gegen den Abstieg

Hürtgen: Germania Binsfeld gelingt Befreiungsschlag gegen den Abstieg

Mit einem 1:0-Auswärtssieg bei der SG Vossenack/Hürtgen II ist Germania Binsfeld im „Spiel der Woche“ in der Kreisliga B3 ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelungen. „Das war eine perfekte Woche. Jetzt haben wir ein bisschen Luft nach unten“, berichtete Binsfeld Spielertrainer Holger Fischer.

Dank des Erfolges in Hürtgen und des 3:1-Sieges im Nachholspiel gegen den BSV Gey vergrößert die Germania den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sieben Zähler.

Am Sonntag sah es aber lange Zeit nach einer torlosen Punkte-teilung aus. In Hälfte eins hatte Binsfeld zwar mehr Ballbesitz, die größte Möglichkeit gab es aber für die Hausherren. Doch Sven Ruland scheiterte mit einem Schussversuch aus kurzer Distanz an der Fußabwehr von Torwart Kevin Qual.

Nach der Pause kam Vossenack/Hürtgen zwar agil aus der Kabine. Ab der 60. Minute verbuchten die Binsfelder aber ein ums andere Mal gefährliche Chancen, immer mit Beteiligung von Spielertrainer Fischer.

Zunächst wurde er im letzten Moment vom gegnerischen Spielertrainer Marc Gilles erfolgreich abgegrätscht. Nach einem Freistoß, der per Kopf von einem Heimakteur unfreiwillig verlängert wurde, lauerte Fischer am zweiten Pfosten. Sein Schuss, halb per Grätsche, ging links am Tor vorbei.

Als zehn Minuten vor Ende der eingewechselte Binsfelder Markus Bonn mit einem Linksschuss nur den Pfosten traf, glaubte Fischer selbst nicht mehr an einen Treffer für sein Team. Da irrte er allerdings gewaltig.

Zwei Minuten vor Schluss ließ er auf dem Weg zur rechten Grundlinie einen Gegenspieler aussteigen, passte im Rückraum des Strafraumes auf Sebastian Schwahn, der das einzige Tor erzielte (88.).

Noch ein Puffer

„Wir haben versucht, den Holger Fischer aus dem Spiel zu nehmen. Das ist uns aber nicht gelungen. Binsfeld hat verdient gewonnen“, gab SG-Coach Marc Gilles offen zu.

Da sein Team einen Punktgewinn verpasste, musste man den Gegner in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen und hat selbst noch einen Puffer von fünf Zählern. „Ein Punkt wäre heute gut gewesen, aber dann müssen wir halt irgendwo anders zu Zählern kommen“, ist Gilles guter Dinge der Kreisliga C fernzubleiben.

(say)
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