Hürtgenwald: Geplanter Mobilfunkmast bei Germeter sorgt für reichlich Ärger

Hürtgenwald: Geplanter Mobilfunkmast bei Germeter sorgt für reichlich Ärger

In Hürtgenwald regt sich Widerstand gegen die geplante Errichtung eines Mobilfunkmastes an der Einmündung Wittscheidter Straße/Pfarrer-Dickmann-Straße.

Der Bauantrag ist am Donnerstagabend ab 18 Uhr Thema in der Ratssitzung der Gemeinde Hürtgenwald.

Der Geschichtsverein Hürtgenwald sowie die Ortsgruppe Vossenack des Eifelvereins haben sich bereits für eine Standortverschiebung eingesetzt. Ihr Argument: Das 35 Meter hohe Mast schädige den Anblick von Vossenack erheblich. „Wir sind nicht gegen Mobilfunk, sondern wollen lediglich, dass eine Standortverschiebung geprüft wird”, sagt Berthold Rüttgers, Anwohner und Mitglied beider Vereine.

Lösungen haben sich Rüttgers und seine Mitstreiter auch überlegt. Sie schlagen vor, entweder das nahe gelegene Industriegebiet zu nutzen oder einen bereits vorhandenen Mast südlich des Franziskus-Gymnasiums bei Raffelsbrand.

Die Verwaltung schlägt derweil vor, „das Einvernehmen zur Errichtung des Mastes zu erteilen”.

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