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Freizeitprojekt in Eschauel: Geplanter Kletterwald am Rursee ist endgültig abgelehnt

Freizeitprojekt in Eschauel : Geplanter Kletterwald am Rursee ist endgültig abgelehnt

Der Rat der Stadt Nideggen hat in seiner Sitzung am Dienstag das Projekt Kletterwald Eschauel im Stadtteil Schmidt zu den Akten gelegt. Die große Mehrheit der 25 anwesenden Ratsmitglieder - vier Kommunalpolitiker fehlten - folgte am Abend per Handzeichen dem Beschlussvorschlag der Verwaltung.

Die hatte dem höchsten politischen Gremium der Stadt vorgeschlagen, der Empfehlung eines Rechtsanwaltes zu folgen und festzustellen, dass die vom Rat geforderten Unterlagen, die ein Bürge und die Investorin Yasmin Kalmuth-Büyükdere bis zur Frist 20. August vorgelegt hatten, nicht den Vorgaben des Ratsbeschlusses von Mitte Juli entsprechen.

Mit diesem Beschluss des Kommunalparlamentes endet das Verfahren zur 7. Änderung des Flächennutzungsplanes am Eschauel endgültig. Zu diesem Tagesordnung gab es keine Diskussion.

Zwar hatte MfN-Fraktionsvorsitzender Erwin Fritsch gemeint, der Knackpunkt sei doch, ob Ratsbeschlüsse buchstabengetreu umgesetzt werden müssten. Eine Aussprache kam aber nicht zustande, weil CDU-Sprecher Markus Fischer eine Abstimmung eben ohne Aussprache forderte.

(sis)