Inden: Genossen sind der erste Gesprächspartner für die CDU

Inden: Genossen sind der erste Gesprächspartner für die CDU

„Wir müssen froh sein, dass wir so gut weggekommen sind“, sagte Reinhard Marx (CDU) am Montag zur Indener Wahl, aus der die Christdemokraten zwar als stärkste Kraft hervorgegangen sind, ansonsten aber arg gerupft wurden.

Nach fünf Jahren guter Zusammenarbeit sei die SPD wieder erster Gesprächspartner, um eine stabile Mehrheit zu erhalten. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rudi Görke war zwar nicht glücklich, hat die SPD-Niederlage bei der Kommunalwahl aber akzeptiert. „Das ist Bürgerwille“, kommentierte er gegenüber unserer Zeitung.

Nun gelte es, Gespräche zu führen und Wunden zu lecken. Als nächsten Schritt wollen sich die Indener Genossen Gedanken über die Frage nach einem möglichen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im kommenden Jahr machen.

Diese Frage haben sich die Unabhängigen Demokratischen Bürger Inden (UDB) bislang nicht gestellt, die als „Senkrechtstarter“ am Sonntag auf Anhieb sechs Mandate gewonnen haben, zwei davon sogar direkt. „Uns stehen alle Optionen offen und wir sind auch offen für Gespräche“, sagte UDB-Sprecher Herbert Schlächter. Als neu gegründete politische Gruppierung wisse sie jetzt, wo sie stehe, und fühle sich den Indener Wählern gegenüber in der Verantwortung.

(ahw)
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