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Bombenangriff vor 78 Jahren: Gedenken an die schwarze Stunde Dürens

Bombenangriff vor 78 Jahren : Gedenken an die schwarze Stunde Dürens

Um 15.23 Uhr läuteten in Düren die Glocken zum Gedenken an den Beginn der Zerstörung der Stadt am 16. November 1944. Der Bombenangriff samt Zerstörung vor 78 Jahren brachte viele Menschen zusammen.

Unter dem Mahnmal des Flammenengels vor dem Rathaus hatten sich über 250 Menschen zur offiziellen Gedenkveranstaltung versammelt. Bürgermeister Frank-Peter Ullrich erinnerte mit einigen beeindruckende Zahlen und Fakten an diesen schwärzesten Tag der Stadtgeschichte und nahm außerdem Bezug auf die aktuellen Kriegsgeschehnisse in der Ukraine.

Er betonte, dass der 78. Jahrestag der Zerstörung Dürens mehr denn je nicht nur dem Gedenken gewidmet sei, sondern auch der Mahnung. Dies vor allem, da Düren mit Strij eine betroffene ukrainische Partnerstadt hat. Wie sehr die bedrückende Situation auch junge Dürener betrifft, zeigte sich an der Teilnahme vieler Schüler an der Feier. Dies unterstrich auch Laura Servos, die die Realschule Wernersstraße besucht, in einer kurzen Ansprache.

Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde von der Bläsergruppe des Schulorchesters am Stiftischen Gymnasium unter der Leitung von Markus Mönkediek. Später fand in der Marienkirche ein ökumenischer Gottesdienst zu beiden Themen statt. Der Jugendclub „Ernas Erben“ präsentierte im Haus der Stadt die szenische Lesung „Das letzte Aufgebot“, und Studierende des Fachbereichs Alte Musik an der Musikhochschule Köln spielten zusammen mit der Evangelischen Kantorei in der Christuskirche „Geistliche Abendmusik“.

(kel)