Düren: „Fun-Cup“ am Badeseee: 20 Teilnehmer aus der gesamten Region

Düren: „Fun-Cup“ am Badeseee: 20 Teilnehmer aus der gesamten Region

„Letztes Jahr haben wir quasi als netten Saisonabschied diesen Wassersport-Spaßwettkampf ins Leben gerufen. Es ging und geht um viel Spaß und Sachpreise unserer Sponsoren“, erinnter sich Tim Hendrics, beim Dürener Service-Betrieb (DSB) als sportlicher Leiter für die Wasserskianlage am Dürener Badesee verantwortlich, an die Anfänge des „Fun-Cups“.

„Bei mittelmäßigem Wetter kamen 2015 etwa 100 Zuschauer“, weiß Hendrics noch, dass sich bei der Erstauflage schon viele Interessierte am Badesee einfanden. „Der Grundgedanke bleibt, aber natürlich wollen wir noch einen draufsetzen“, sagte Hendrics vor der Neuauflage am vergangenen Wochenende. In sechs Wettkämpfen wurden die besten Tricks und Sprünge vorgeführt. Beim „Obstacle-Jam“, beim „Air-Trick“ und beim „Trick-Run“ zeigten 20 Teilnehmer Sprünge über unterschiedliche Hindernisse.

„Wahnsinnige Sprünge aus dem Nichts mit Drehungen und Salti haben den Zuschauern den Atem verschlagen“, blickte Hendrics am Ende auf einen gelungenen Wettbewerbstag zurück. „Unglaublich war die einzige weibliche Teilnehmerin Sabrina Zistig aus Köln“, betonte er.

Das erst 17-jährige Wakeboard-Talent gewann gleich in zwei Wettbewerben. Im Trick-Run überzeugte sie mit den meisten unterschiedlichen Tricks auf einer Runde. Und auch beim Obstacle-Jam überzeugte sie die Jury mit den variabelsten und attraktivsten Tricks.

Die besten Inverts, also Sprünge und Drehungen ohne Hindernis, gelangen Filipp Kratschun aus Aachen, gefolgt von Daniel Hoffmann, ebenfalls aus Aachen. Die Slalomwettbewerbe — die Fahrer nehmen Geschwindigkeiten von 40 bis 50 Stundenkilometern auf — wurden vor allem durch die drei Erstplatzierten Daniel Hoffmann, Ralph Lützler und Filipp Kratschun beherrscht. Beim Trendsport SUP (Stand Up Paddle), bei dem man sich auf einem Board stehend mit einem Paddel fortbewegt, legte Wendy Feddermann die schnellste Zeit vor.

„Stimmung, Leute und der sportliche Part haben auch dieses Jahr wieder gepasst“, resümierte Hendrics, der enorme Aufwand rund um den Festtag für Wassersportler habe sich gelohnt. „Und natürlich möchte auch jeder wissen, wo er steht. Die Jungs und Mädels wollen sich mit den anderen messen. Es geht auch um Lifestyle, der Spaß steht aber immer im Vordergrund“, sagt Hendrics.

Besonders deutlich wurde der Spaßfaktor, als sich einer der Teilnehmer im Tigerkostüm auf sein Wakeboard schwang und sich in die Fluten stürzte — damit sorgte er für allgemeine Heiterkeit und Beifall. Grund genug, auch im kommenden Jahr wieder einen „Fun-Cup, dann die dritte Auflage, zu starten. Die Saison am Badesee endet am 15. September.

(kte)