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Generationen-Werkstatt: Für den Zusammenhalt von Jung und Alt

Generationen-Werkstatt : Für den Zusammenhalt von Jung und Alt

Es geht es weiter mit der Generationen-Werkstatt. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung „Generationen im Gespräch“ im Dezember des vergangenen Jahres wird am Donnerstag, 4. Februar, ab 16.30 Uhr, der nächste Workshop als Online-Videokonferenz durchgeführt.

„Die Erfahrungen aus dem vorigen Treffen sind positiv und die Vorbehalte gegenüber der Nutzung der notwendigen Technik schnell gewichen“, hofft Berthold Becker, Demografiebeauftragter der Stadt Düren, auf eine ähnliche positive Resonanz wie beim ersten Mal. „Der Zugang zu der Veranstaltung ist niederschwellig und daher auch für die älteren Teilnehmer leicht möglich“, so Becker weiter.

Es sind gerade die älteren Menschen, vielleicht, weil neu, für die diese Art des Austausches interessant ist. Etwas mehr an Überzeugungsarbeit muss man bei den Jüngeren leisten, so sind die bisherigen Erfahrungen. „Die Jugendlichen sind zwar technisch gut gerüstet, erleben aber durch den aktuellen Distanz-Unterricht eher eine Sättigung in Sachen digital. Da müssen die Inhalte und die Art und Weise des Austauschs schon spannend gestaltet sein“, sieht der Demografiebeauftragte durch die Zusammenarbeit mit dem Verein Bildungscent aus Berlin und der Bundeszentrale für Politische Bildung, die als überörtliche Kooperationspartner auftreten, aber die Weichen für einen spannenden Generationendialog gestellt.

Gesprächsthemen sind Projekte für Düren, die den Zusammenhalt von jungen und alten Menschen fördern sollen. So etwa ein Treffpunkt für Gespräche, die Gestaltung eines Generationen-Parks und vieles mehr. Grundlage des Dialoges bildet das Generationenmanifest, welches beim vorigen Treffen verfasst wurde.

Spannend wird sicherlich auch die Einspielung eines Videoclips, der im Vorfeld der Veranstaltung erstellt wurde und an dem Jugendliche und Senioren aus Düren mitgewirkt haben. Als lokale Kooperationspartner sind der Stadtjugendring und auch der Seniorenrat der Stadt dabei. Dazu kommen das Stiftische Gymnasium und auch die Bezirksschüler*innen-Vertretung, die sich ebenfalls eingeklinkt haben. Die Seniorenarbeit der Evangelischen Gemeinde und die Schulseelsorge unterstützen das Projekt ebenso, wie das Jugend Café Liebertée und das Papst Café. Sie alle bringen sich auch digital ein.

Teilnehmen können Personen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren und über 65 Jahren. Für die Teilnahme benötigt man ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop mit Kamera und Mikrofon. Infos vor Ort gibt es beim Demografiebeauftragten Berthold Becker, Tel. 02421/252830 oder unter https://generationen-im-gespraech.de/dueren/.