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Jüngersdorf: Für den Nachwuchs in die Hände gespuckt

Jüngersdorf : Für den Nachwuchs in die Hände gespuckt

„Kinder an die Macht!” Frei nach Herbert Grönemeyer und „bewaffnet” mit einer Schere, gab Vize-Bürgermeister Heinrich Göbbels jetzt den Spielplatz „Vogelsiedlung” frei.

Sofort stürmten die Pänz die Geräte auf dem Gelände in der Neubausiedlung zwischen Bahnlinie und Hauptstraße. Derweil „begossen” die Erwachsenen, unter denen auch zahlreiche Politiker waren, die Eröffnung.

Erstellt haben den Spielplatz die Eltern, die sich in einem Förderverein zusammengeschlossen hatten. Für Mithilfe bedankte sich Vorsitzender Andreas Waber bei örtlichen Unternehmen und Vereinen sowie der Gemeinde Langerwehe, die das etwa 900 Quadratmeter große Gelände zur Verfügung gestellt hat - erst einmal für zehn Jahre.

„Seit März haben wir Eltern jedes Wochenende hier gearbeitet”, erzählt Waber stolz. Die Stunden hat er nicht gezählt, wohl aber die etwa 15.000 Euro, die man für Spielgeräte, Bänke und den Zaun um das Areal bezahlt hat.

Rund 100 Kinder gebe es in der „Vogelsiedlung”. Weit über die Hälfte ist im „spielplatzfähigen” Alter, weiß der Vorsitzende, der alle Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz für die gute Sache lobte. Die Gemeinde konnte nicht helfen, geht sie doch am finanziellen Krückstock.

Sicherlich keinerlei Angst brauchen die Spielplatz-„Väter” zu haben, dass ihr Werk nicht genutzt wird: Die kleine Eröffnungsfeier bewies, dass Rutsche, Sandkasten, Kletter-, Schaukel- und Kriechgeräte beim Nachwuchs bestens ankommen.