Merode: Frühlingspromenade: Peggy M. Kanacher gewinnt Kategorie Skulptur

Merode: Frühlingspromenade: Peggy M. Kanacher gewinnt Kategorie Skulptur

Die Sprachen im großen Zelt der Frühlingspromenade, draußen an den vielen Ständen sowie im Schloss Merode selbst waren international. Nicht nur lokale und regionale Aussteller versuchten ihre Waren an den Mann zu bringen, sondern auch Händler aus dem benachbarten Ausland wie aus den Niederlanden, Frankreich oder Belgien.

Belgien ist natürlich ein Muss, stammt die Prinzenfamilie derer von Merode doch ursprünglich aus Belgien. Doch auch am Wettbewerb um die seit den Anfängen der Frühlingspromenade auf Schloss Merode begehrten Kunstpreise in den Kategorien Malerei und Skulptur nahmen außer Künstlerinnen und Künstler aus der Region auch Männer und Frauen aus Belgien, Frankreich, Niederlande, Monaco und Spanien teil. 26 Kunstschaffende waren angetreten, um - wie die Jury-Präsidentin Dr. Renate Goldmann, Direktorin des Dürener Leopold-Hoesch-Museums, sagte - „ein weißes Zelt von seinem Rohzustand in einen großen Freiraum für die Kunst” zu verwandeln.

Den ersten Preis in der Kategorie Malerei gewann am Sonntag der Spanier Juan Naranjo, den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte Rocio Baez.

Den ersten Preis in der Kategorie Skulptur errang die Dürenerin Peggy M. Kanacher, dicht gefolgt von Tiphaine de Bodman. In der Kooperation mit dem Haus de Merode stiftete die Aachener Privatbank Merck-Finck die Preise. Doris Robben, Direktorin der Bank, verkündete die Gewinne: Die beiden Preisträger dürfen im Jahr 2013 zwei Monate lang in den Räumen der Aachener Bank ihre Objekte präsentieren.

Durch die Preisverleihung führte in Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Englisch und Flämisch Prinz Charles-Adrien de Merode, der die Frühlingspromenade auch in diesem Jahr organisiert hat. Die Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums Düren, Renate Goldmann, verwies auf die Bedeutung der Frühlingspromenade und des Kunstwettbewerbs für Region und ganzez Land. „Man kann es gar nicht zu oft erwähnen”, stellte die Kunsthistorikerin fest, „dass solche Events wie die Frühlingspromenade, darin eingebettet der Kunstwettbewerb, für die Region wirtschaftliche Erfolge zeichnet und zudem Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen zusammenführt.” Das sei Völkerverständigung pur.