Froitzheim: Froitzheim: Rheinisch fällt der Prinzessin schwer

Froitzheim: Froitzheim: Rheinisch fällt der Prinzessin schwer

Sabrina Baumann ist gebürtige Schwäbin. Wenn sie spricht, merkt man ihr zwar nicht an, dass sie in Bad Cannstatt geboren wurde — rheinisch klingt aber doch ganz anders, sie spricht viel eher Hochdeutsch. „Kölsch trinken ist nicht schwer, Kölsch sprechen dagegen sehr“, sagt sie nicht umsonst nach ihrer Proklamation zur Prinzessin von Froitzheim und erntet Applaus von ihren Untertanen.

Im Froitzheimer Karneval ist sie keine Unbekannte. Seit ihrem Umzug aus dem Schwabenland ins beschauliche Froitzheim ist sie aktiv im Karneval, tanzte für die Garde und bot Schautanz dar. „Doch das war ihr alles noch nicht genug“, meint Lothar Gerling, Vizepräsident der IG Froitzheimer Karneval, der sich gut an zahlreiche karnevalistische Kindernachmittage erinnert, bei denen Sabrina Baumann als Kinderpräsidentin die Moderation übernahm.

Die Bürgerhalle ist ihr „Schloss“

Nun regiert sie über ganz Froitzheim — und das unter dem Motto „Geboren dort im Schwabenland und hier das Zepter in der Hand“. Die Froitzheimer Bürgerhalle bezeichnet sie als ihr „Schloss“ und so nehmen ihre Untertanen ihr es auch nicht krumm, wenn sie Hochdeutsch anstatt dem gewohnten rheinländischen Dialekt spricht. Gesungen hat sie schließlich auch noch — unter anderem ihr Lieblingslied „Männerstrip im Waschsalon“.

Am Sonntag gab es während der Proklamation aber auch eine besondere Ehrung. Agnes Paffrath bekam den goldenen Orden des Regionalverbandes Düren für ihre langjährige Vorstandsarbeit bei der IG.

Das weitere Programm wurde von befreundeten Gesellschaften und dem kölschen Coverduo „Us de Lameng“ dargeboten.

(kte)
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