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Kreis Düren: Freizeitbad „Rurwelle”: Niederzier unterliegt dem Kreis

Kreis Düren : Freizeitbad „Rurwelle”: Niederzier unterliegt dem Kreis

Die Gemeinde Niederzier hat eine Niederlage gegen den Kreis Düren erlitten. Das Verwaltungsgericht Aachen entschied jetzt, dass die Kreisumlage wegen des Freizeitbades „Rurwelle” nicht differenziert werden muss.

Die Kreisumlage legt fest, welchen Prozentsatz ihrer Einnahmen die 15 Städte und Gemeinden zur Erfüllung übergeordneter Aufgaben an den Kreis abführen müssen. Niederziers Bürgermeister Hartmut Nimmerrichter hatte argumentiert, dass die Menschen aus Kreuzau und den umliegenden Südkreiskommunen wegen der Nähe erheblich mehr vom Freizeitbad profitieren als die im Nordkreis.

Deshalb sollten sie bei der Abdeckung des Bad-Defizits auch stärker zur Kasse gebeten werden. Diese Forderung wurde jetzt als unbegründet bezeichnet. Damit folgten die Richter der Auffassung des Kreistags, der Nimmerrichters Widerspruch gegen die Höhe der Kreisumlage mit großer Mehrheit zurückgewiesen hatte.

Landrat Wolfgang Spelthahn betonte gestern noch einmal, dass der finanzielle Mehrbedarf des Bades von der Beteiligungsgesellschaft des Kreises und nicht aus dem Kreisetat abgedeckt wird.