Nörvenich: Freiwillig Mathe gelernt

Nörvenich: Freiwillig Mathe gelernt

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. So sagt es das Sprichwort. Und da ist was dran. In der schnelllebigen hoch technisierten Zeit fällt es vielen Kindern schwer, Rechenoperationen ohne die Hilfe des Taschenrechners auszuführen.

Hier setzt das Programm „Weiterbildung - geh zur Schule” der Volkshochschule des Kreises Düren an. Das Ziel lautet, die Ausbildungsfähigkeit weiter zu verbessern.

Zielgruppen des Projekts sind Schüler in den Klassen 9 und 10 der Hauptschulen. Freiwillig und außerhalb der Schulzeit können sie hier ihre Kenntnisse vertiefen und aufarbeiten.

Die Notwendigkeit zeigt sich im Alltag: „Viele Kinder müssen das ,zu Fuß rechnen erst wieder lernen”, weiß Horst Pelzer. Er ist zwar kein Lehrer, verfügt aber über Erkenntnisse eines langen Berufslebens in technisch-kaufmännischen Berufen und weiß wo die künftigen Auszubildenden der mathematische Schuh drückt.

Zinsrechnung oder Berechung der Mehrwertsteuer - und das ohne Rechner oder Computer stellt die jungen Leute manchmal vor Schwierigkeiten, so der Fachmann.

In der Hauptschule Nörvenich ging jetzt der erste Teil der in Modulform angebotenen Hilfe mit der Aushändigung der Zertifikate zu Ende.

Dieter Bergheim, bei der Kreis-VHS als Pädagogischer Fachbereisleiter für die Ausarbeitung des derzeit in acht Hauptschulen angebotenen Projekts verantwortlich, überreichte in Anwesenheit der Schulleitung die Zertifikate.

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