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Echtz: Frank Becker veröffentlicht erstes Kinderbuch

Echtz : Frank Becker veröffentlicht erstes Kinderbuch

Ein Buch für Kinder und Erwachsene: Mit seiner Detektivgeschichte rund um die 11jährige Cora will Autor Becker auch ideelle Werte vermitteln.Mit den Eltern und ihrem Bernhardiner lebt Cora in dem kleinen Ort Mühlendorf.

Völlig unerwartet ereilt sie in den Sommerferien die Hiobsbotschaft: Oma Kirsche, die gute Seele des Dorfes, ist tot. In ihrem Nachlass ein mysteriöses Gemälde, das mit dem rätselhaften Geheimnis der „Schwarzen Dame” verknüpft ist. Der zunächst undurchschaubaren Botschaft muss die Elfjährige auf die Spur kommen...

Mit den Eltern und ihrem Bernhardiner lebt Cora in dem kleinen Ort Mühlendorf. Völlig unerwartet ereilt sie in den Sommerferien die Hiobsbotschaft: Oma Kirsche, die gute Seele des Dorfes, ist tot. In ihrem Nachlass ein mysteriöses Gemälde, das mit dem rätselhaften Geheimnis der „Schwarzen Dame” verknüpft ist. Der zunächst undurchschaubaren Botschaft muss die Elfjährige auf die Spur kommen.

Diese spannende Detektivgeschichte ist das Erstlingswerk von Frank Becker. Ein 160 Seiten starkes Buch für Kinder ab acht Jahre, in dem es dem Autor nicht nur um den „Kriminalfall” geht. „Ich möchte darin auch Botschaften, ideelle Werte vermitteln. Zum Beispiel den Umgang mit Trauer und Abschiednehmen, aber auch Gedanken um den Verkauf von Dingen sowie Profitdenken”, erläutert Becker. Coras Hartnäckigkeit mache selbst Erwachsene stutzig und überzeuge sie, verrät der Autor nicht zu viel aus „Cora und das Rätsel um die schwarze Dame”. Insofern sei das Buch durchaus auch etwas für Erwachsene.

1967 im Dürener Grüngürtel geboren, baute Frank Becker am Gymnasium am Wirteltor sein Abitur, zog im Jahr 2000 nach Echtz und heiratete. „Schon mit 14 Jahren habe ich angefangen zu schreiben. Dabei war ich eigentlich keine Deutsch-Leuchte und habe mich immer schwergetan, anderer Leute Texte zu interpretieren.” Der Knoten sei geplatzt, als eine Lehrerin ihn aufgefordert habe, ein Märchen der Gebrüder Grimm in Gedichtform wiederzugeben.

Danach schrieb er mit einem Freund verschiedenste Liedtexte, wobei ihn besonders Texte von Bob Dylan sowie Simon&Garfunkel wegen ihrer Botschaften inspirierten: „So etwas wollte ich auch machen.” Gesagt - getan.
Die Idee zum ersten Kinderbuch kam Becker - wie so oft - bei einer Radtour vor etwa zwei Jahren. Immer schon habe er gerne mit Kindern zu tun gehabt, als Jugendlicher oft Babysitter gespielt und dabei für die Kleinen Programm gemacht. „Ich habe sogar selbst Spiele erfunden.”

Becker: „Zunächst habe ich immer mal ein paar Zeilen aufgeschrieben. Das Grundgerüst sozusagen.” Dann machte der 40-Jährige ernst: schrieb durch, strich wieder, baute neue Sachen ein. „Ich setzte mich aber nicht unter Druck, ein Werk in einer bestimmten Zeit fertig zu haben!” Bei der Vorgeschichte versteht es sich fast von selbst, dass in sein Buch so manches Autobiographische eingeflossen sind. „Einige Charaktere im meinem Buch sind mir begegnet.”

Übrigens: Frank Becker gehört zu den nicht wenigen Autoren, die nur nachts schreiben. „Ich brauche nicht viel Schlaf.” Tagsüber notiert er schon mal Stichworte auf ein Zettelchen, damit wichtige Gedanken nicht verlorengehen. Größte Kritikerin ist seine Frau. „Sie nimmt sich Kapitel für Kapitel kritisch vor.”
Das zweite Buch hat Frank Becker schon „in der Mache”. Zu zwei Dritteln ist es bereits fertig und dreht sich um Cora und ein Mädchen aus dem Mittelalter... Becker: „Vielleicht wird eine Kinderserie draus.”