Düren: Forschungsprojekt: Wie klingt die Stadt an der Rur?

Düren: Forschungsprojekt: Wie klingt die Stadt an der Rur?

Der Bus rumpelt über das Kopfsteinpflaster. Vom Kirchturm erklingt ein Glockenspiel. In Biergärten amüsieren sich Nachtschwärmer. Und in der Fußgängerzone spielt ein Straßenmusiker.

Wie hören sich Deutschlands Städte und Gemeinden an? Das will ein bundesweites Experiment der Initiatoren Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Wissenschaft im Dialog (WiD) herausfinden.

Menschen aus ganz Deutschland können bis zum 30. September den Klang ihres Wohnortes aufnehmen und auf einer Klangkarte hochladen. Denn der Klang der Städte und Gemeinden ist nicht nur vielfältig — er hat auch großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen.

So funktioniert es: Nehmen Sie Ihren persönlichen Klang mit der Aufnahmefunktion Ihres mobilen Endgeräts auf. Auf der Internetseite der VHS Rur-Eifel www.vhs-rur-eifel.de gelangt man über das Projektbanner auf die große Klangkarte.

Suchen Sie anhand des Ortsnamens oder der Postleitzahl nach Ihrem Standort, wählen Sie die entsprechende Kachel aus und laden Ihre Datei hoch. Sobald der Ton erfolgreich geladen ist, gibt es per E-Mail eine Bestätigung und den zugehörigen Link zum Ton. So können die Klänge auch geteilt werden.